Videokonferenz der AG Zivilgesellschaft, 03. Juni 2020

Die AG Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs hat in einer gemeinsamen Videokonferenz von rund 26 VertreterInnen aus NGOs, Stiftungen und Kultur am 03. Juni 2020 zum Thema „Fortsetzung der Diskussion: Corona und die Folgen“ getagt.

Eingeleitet wurde die Sitzung mit einer Begrüßung durch die Koordinatoren der AG „Zivilgesellschaft“:

  • Dirk Wiese MdB, SPD-Bundestagsfraktion; Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Auswärtiges Amt; Koordinator der AG „Zivilgesellschaft“ von deutscher Seite
  • Michail Fedotow, Professor an der Nationalen Forschungsuniversität Higher School of Economics Moskau (HSE), Koordinator der AG „Zivilgesellschaft“ von russischer Seite

Die Sitzung der Arbeitsgruppe gliederte sich in zwei Bereiche:

  1. Verabschiedung der „Road Map“, Klärung offener Punkte

Die Roadmap zum Thema „Aufgaben und Bedürfnisse der Zivilgesellschaften in Deutschland und Russland während und nach der Corona-Krise“ wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Sitzung auf Grundlage der Ergebnisse der vorherigen Sitzungen der Arbeitsgruppe am 09. und 30. April 2020 verabschiedet.

  1. Vorträge und Diskussionen zu Corona und den Folgen für die Zivilgesellschaft
  • Andrej Netschajew, Wirtschaftswissenschaftler, Meinungsbildner, referierte zum Thema „Elektronische Nachverfolgung von Bürgerinnen und Bürgern“
  • Tatiana Margolina, Professorin, Staatliche Forschungsuniversität Perm, Mitglied, Rat für Menschenrechte und Entwicklung der Zivilgesellschaft beim Präsidenten der Russischen Föderation, referierte zum Thema „Menschenrechte während der Selbstisolierung“
  • Peter Franck, Richter am Kammergericht i.R., Sprecher der Länderkoordinationsgruppe Russische Föderation, Amnesty International Deutschland e.V., Vorstandsmitglied der Stiftung Menschenrechte, referierte zum Thema „Replik: Menschenrechte in Zeiten der Pandemie“
  • Natalia Jewdokimowa, Leitende Referentin, St. Petersburger Rat für Menschenrechte, referierte zum Thema „Russische Nichtregierungsorganisationen in einer Pandemie: Ergebnisse von Meinungsumfragen“