Waleri Abisalowitsch Gergijew

Direktor und Künstlerischer Leiter, Mariinskij-Theater

Georgiew wurde 1953 in Moskau geboren und wuchs im Kaukasus auf.

Waleri Abisalowitsch Gergijew

Er bekam eine musikalische Ausbildung am Leningrader Konservatorium, gewann mit 23 Jahren den Karajan-Dirigentenwettbewerb in Berlin und bekam bereits als Student die Einladung, am Kirow Theater zu arbeiten. Seit 1996 ist er künstlerischer Leiter des Mariinskij Theaters und gehört heute zu den besten Dirigenten der Welt. Seit 1997 ist er als Gastdirigent an der „Metropolitan Opera“ in New York tätig und dirigiert weltweit bekannte Orchester (unter anderem das Berliner Philharmonieorchester). Er ist der Initiator mehrerer internationaler Festivals und vielfacher Preisträger („Die Goldene Maske“, „Der Goldene Swift“ u.v.a.). Eines seiner größten musikalischen Verdienste ist die Erweiterung und Erneuerung des Repertoirs des Mariinskij Theaters vor allem im Bereich der russischen Klassik. Als Volkskünstler Russlands ist er bereits vielfach ausgezeichnet.

Archimandrit Filaret

Stellvertretender Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats
Leiter der Arbeitsgruppe Kirchen in Europa des Petersburger Dialogs

Geb. 1967 in Moskau. 1984 Abschluss an der Schule für Physik und Mathematik № 2 in Moskau.

Archimandrit Filaret

1984-1990 Student an der Fakultät für Physik der Staatlichen Lomonossow-Universität Moskau.
1991 Eintritt ins Moskauer Geistliche Seminar, 1998 Abschluss an der Moskauer Geistlichen Akademie. Für seine Disseration zum Thema „Geschichte und gegenwärtige Lage der Maronit-Kirche“ erhielt er 1999 den Grad eines Doktors der Theologie.
1988-1991 Mitarbeiter der Verlagsabteilung des Moskauer Patriarchats.
1991-1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sektors Zwischenchristliche Beziehungen der Abteilung für außenkirchliche Beziehungen des Moskauer Patriarchats.
1993-1996 Leiter des Kommunikationsdienstes der Abteilung für außenkirchliche Beziehungen des Moskauer Patriarchats.
1996 Einführung ins Amt des Diakon.
1997-1999 Sekretär des Patriarchen von Moskau und ganz Russland beim Patriarchen in Damaskus.
2000 Einführung ins Amt des Priesters nach Beschluss des Heiligen Synods, Priesterweihe mit dem Namen Filaret zu Ehren des Heiligen Filarets, des Metropoliten von Moskau.
2000-2004 ― Vorsteher der Gemeinde zu Ehren des Ehrwürdigen Sergius von Radonesch in Johannesburg, Südafrika.
2002 Einführung ins Amt des Igumen auf Erlass Seiner Heiligkeit Patriarch Aleksij II.
2004-2011 Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche beim Europarat und Vorsteher der Gemeinde Aller Heiliger in Straßburg.
Nach Beschluss des Heiligen Synods vom 22. März 2011 vom Amt des Vertreters der Russisch-Orthodoxen Kirche beim Europarat und Vorstehers der Gemeinde Aller Heiliger in Straßburg befreit und zum Stellvertretenden Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats benannt.

Michail Alexandrowitsch Fedotow

Vorsitzender, Rat für die Mitwirkung an der Entwicklung der Institute der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der Russischen Föderation
Koordinator der Arbeitsgruppe „Zivilgesellschaft“ des Petersburger Dialogs

Geboren am 18. September 1949 in Moskau.

Michail Alexandrowitsch Fedotow

Absolvent der juristischen Fakultät der Lomonossow-Universität Moskau sowie der Aspirantur der Allunions-Fernhochschule für Rechtswissenschaften. Professor, habilitierter Doktor der Rechtswissenschaften.
1976-1990 war er Lehrbeauftragter im Lehrstuhl für Staatsrecht der Allunions-Fernhochschule für Rechtswissenschaften.
Vom September 1990 bis Mai 1992 — stellvertretender Minister für Presse und Massenmedien Russlands. Im Februar 1992 regte er die Gründung der Russischen Agentur für intellektuelles Eigentum beim Präsidenten der RF an und wurde deren Generaldirektor.
Vom Dezember 1992 bis August 1993 — Minister für Presse und Massenmedien Russlands. Im Sommer 1993 kämpfte er gegen die vom Parlament eingebrachten antidemokratischen Änderungsvorschläge zum Gesetz der Russischen Föderation „Über die Massenmedien“. Nach der Abstimmung über diese Änderungen trat er zurück.
1993-1998 war Prof. Fedotow UNESCO-Botschafter Russlands. Er hat den diplomatischen Rang des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters inne.
Seit Mai 1998 ist er Sekretär des Journalistenverbands der RF, einer der Gründer des Kodex der Berufsethik des Journalisten sowie des Gesellschaftlichen Kollegiums für Beschwerden über die Presse.
Ab Oktober 2010 — Berater des Präsidenten der Russischen Föderation, Vorsitzender des Menschenrechtsrates beim Präsidenten der Russischen Föderation.
Träger des Preises der Regierung der RF auf dem Gebiet der Druckmedien. Verdienter Jurist Russlands. Autor von über 300 Büchern und Artikeln über Menschenrechte, Konstitutionalismus, intellektuelles Eigentum sowie über internationale Zusammenarbeit im humanitären Bereich. Einer der Autoren des Gesetzes der UdSSR „Über die Presse“ und des Gesetzes der RF „Über die Medien“. Leiter des UNESCO-Lehrstuhls für Urheberecht und andere Rechtszweige im Bereich des intellektuellen Eigentums.
Verheiratet, 2 Kinder.

Wladimir Alexandrowitsch Dmitrijew

Vizepräsident, Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation

Wladimir Alexandrowitsch Dmitrijew

Bogdan Tomowitsch Danilischin

Geschäftsführer, Stiftung zur Unterstützung internationaler Projekte und des Forums Petersburger Dialog

Geboren am 25.04.1949 in Butschatsch, Gebiet Ternopol, UdSSR.

Bogdan Tomowitsch Danilischin

Im Jahre 1977 absolvierte er die Leningrader Staatliche Universität und in 1996 die Internationale Akademie für Unternehmertum.

Von 1984 bis 2001 arbeitete er für die Regierung.

Im Jahre 2000 wurde er zum Vorsitzenden des St. Petersburger Exekutivkomitees der Partei „Einheit“ gewählt.

Andrej Borisowitsch Bodin

Vorstandsvorsitzender, Verband der Zuckerproduzenten Russlands, Vorsitzender, Gesellschaftsrat des Landwirtschaftsministeriums der Russischen Föderation

Geboren am 15. Juli 1962 in Moskau.

Andrej Borisowitsch Bodin

Hochschulabschluss: 1985 absolvierte er mit Auszeichnung die Staatliche technische Bauman-Universität in Moskau in der Fachrichtung „Diplomingenieur für Mechanik“ und 1992 – die Allunions-Außenhandelsakademie in der Fachrichtung „Internationale Wirtschaft“.
1985-87 und 1989-90 war er in der Allunions-Vereinigung Aviaexport tätig. Von 1987 bis 1989 diente er in der Sowjetarmee.
Von 1992 bis 2007 bekleidete er führende Posten in großen Unternehmen des agrar-industriellen Komplexes der Russischen Föderation.
Seit 2007 ist Herr Bodin Vorstandsvorsitzender der nichtkommerziellen Organisation „Union der Zuckerproduzenten Russlands“. Im Juni 2010 wurde er zum Exekutivdirektor der Assoziation von Zuckerproduzenten der Mitgliedsstaaten der Zollunion gewählt.
Verheiratet, 1 Sohn und 1 Tochter.

Oleg Iwanowitch Betin

Stellvertretender Minister für Bauwesen und Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Russischen Föderation

Geboren 1950 in Tambow.

Oleg Iwanowitch Betin

Absolvent der Hochschule für Chemieanlagenbau in Tambow, danach absolvierte er die Aspirantur bei der Forschungsinstitut für Physik und Chemie L. Ja. Karpow. Doktor habil. der Wirtschaftswissenschaften.

1972-1981 Diplomingenieur und wissenschaftlicher Obermitarbeiter im Forschungsinstitut für Kunststoffchemikalien.

1981-1991 Leiter der Landkreis- bzw. Stadtadministration im Verwaltungsgebiet Tambow.

Ab 1991 1. Stellvertreter des Verwaltungsleiters vom Gebiet Tambow.

Im März 1995 wurde er per Erlass des Präsidenten der RF zum Verwaltungsleiter des Gebiets Tambow ernannt.

1996-1998 Leiter der Verwaltung der Föderationsschatzkammer fürs Gebiet Tambow.

1998-1999 Generalbevollmächtigter des Präsidenten der Russischen Föderation im Verwaltungsgebiet Tambow.

Im Dezember 1999 siegte er bei der Wahl des Gouverneurs und übernahm die Leitung der Administration des Verwaltungsgebiets Tambow.

Im Dezember 2003 erneute Wahl zum Leiter der Administration des Verwaltungsgebiets Tambow.

Im Juli 2005 auf Vorschlag des Präsidenten der RF Wladimir Putin übertrugen die Abgeordneten der Gebietsduma O. I. Betin einstimmig die Vollmachten des Leiters der Administration des Verwaltungsgebiets Tambow für die nächsten 5 Jahre.

Am 7. Juni 2010 auf Vorschlag des Präsidenten der RF Dmitrij Medwedew übertrug die Tambower Gebietsduma der 4. Legislaturperiode I. O. Betin erneut die Vollmachten des Leiters der Administration des Verwaltungsgebiets Tambow. Am 13. Juli 2010 trat er sein Amt offiziell an

Am 25. Mai 2015 hob der Präsident der RF Wladimir Putin seine Befugnisse vorfristig auf und nahm die Erklärung O. I. Betins über seinen Rücktritt vom Amt des Gouverneurs des Verwaltungsgebiets Tambow an.

Auszeichnungen: Orden der Ehre, Orden „Für Verdienste um das Vaterland“ der III. и IV. Klasse.

Verheiratet, zwei Kinder, vier Enkel.

Prof. Dr. Ljudmila Alexejewna Werbizkaja

Stellv. Vorsitzende des russischen Lenkungsausschusses, Petersburger Dialog
Präsidentin, Staatliche Universität St. Petersburg

Geboren am 17. Juni 1936 in Leningrad.

Prof. Dr. Ljudmila Alexejewna Werbizkaja

1958 beendete sie die Leningrader Staatsuniverstität, Fakultät für Russische Sprache und Literatur. Blieb anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität, machte 1965 ihren Doktor und habilitierte 1977 zum Thema „Moderne russische literarische Aussprache „Eine experimentell-phonetische Untersuchung“. Seit 1979 Lehrstuhl für Phonetik, seit 1985 Leiterin des Lehrstuhls für Allgemeine Sprachwissenschaften, seit 1994 Rektorin der Universität. Zum ersten Mal in den 270 Jahren seines Bestehens wird die Petersburger Universität von einer Frau geleitet. Mitglied der Russischen Akademie für Bildung und mehrerer wissenschaftlicher Akademien. Hat den Ehrendoktor verschiedener russischer und ausländischer Universitäten, ist Autorin von mehr als 200 wissenschaftlichen Werken.
Auf ihre Initiative hin werden an der Petersburger Staatsuniversität zwei neue Fakultäten gegründet – für Internationale Beziehungen und für Medizin. Sie war die Beraterin des ehemaligen Gouverneurs von St. Petersburg W.A. Jakowlew für Fragen der Wissenschaft, Kultur und Probleme des Stadtbaus und der Architektur. Gründerin des Gesellschaftsfonds „Unsere Stadt“ und Mitglied vieler nationaler und internationaler Assoziationen. Unter anderem ist Werbizkaja die einzige russische Vertreterin im Exekutivrat der Internationalen Assoziation der Universitäten. Seit vielen Jahren bekleidet sie den Posten der Vizepräsidentin der UNESCO-Kommission zu Fragen der Frauenbildung.
Vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Prämie des Königlichen Jubiläumsfonds von Großbritannien für die geleistete Arbeit im Hochschulwesen und dem Vaterländischen Verdienstorden der 4. Stufe.

Prof. Dr. Nikolaj Michailowitsch Kropatschew

Stellv. Vorsitzender des russischen Lenkungsausschusses, Petersburger Dialog
Rektor, Staatliche Universität St. Petersburg

Geboren 1959.

Prof. Dr. Nikolaj Michailowitsch Kropatschew

1981 beendete er die Juristische Fakultät der Leningrader Staatlichen Universität. 1984 schrieb und verteidigte er unter der Leitung von Professor N.A. Beljaew seine Doktorarbeit „Strafrechtsbeziehungen“.
1985 wurde N.M. Kropatschew Assistent am Institut für Strafrecht, 1991 Hochschullehrer und danach wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 2001 ist er Professor am Institut für Strafrecht. Im Jahr 200 wurde er zum Leiter des Instituts für Strafrecht gewählt. Seit 1992 ist er Dekan der Spezialfakultät für die Weiterbildung von Fachkräften der Rechtswissenschaften an der SPbSU und war Erster stellvertretender Dekan der Juristischen Fakultät der SPbSU (1993-1998). Seit 1998 ist er Dekan der Juristischen Fakultät der SPbSU und seit Oktober 2006 Erster Prorektor der SPbSU, seit 2007 Vorsitzender des Gesellschaftlichen Rates der FBKDH RF (Föderale Behörde zur Kontrolle des Drogenhandels der Russischen Föderation), seit dem 18. Februar 2008 ausführender Rektor der SPbSU. Am 21. Mai 2008 wurde er auf der Versammlung des Arbeitskollektivs zum Rektor der St. Petersburger Staatlichen Universität gewählt.
2000 verteidigte er seine Habilitationsschrift „Mechanismus der strafrechtlichen Regulierung“. 2003 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Kropatschew ist Autor (Co-Autor) von mehr als 60 wissenschaftlichen Arbeiten, einschließlich vier Monographien, sieben Lehrbüchern und Lernhilfsmitteln.
2000-2005 Vorsitzender des Statutengerichts St. Petersburgs. Aktiver Staatlicher Berater SPb erster Klasse. Mitglied des Rates zum Ausbau der Rechtssprechung beim Präsidenten der RF. Mitglied des Präsidiums des Rates der Lehrmethodischen Vereinigung Russlands. Seit 1996 Vizepräsident der Interregionalen Assoziation der juristischen Universitäten Russlands, Mitglied des Präsidiums des Richterrats der RF, Mitglied des Präsidiums der Juristenvereinigung Russlands und zugleich Leiter der Petersburger Filiale, Leiter der Kommission für juristische Wissenschaft und Bildung, seit 2002 Präsident der Juristenvereinigung Petersburgs und des Leningrader Gebiets. Kropatschew erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2004 den Ehrenorden der Russischen Föderation.

Dr. Wiktor Alexejewitsch Subkow

Vorsitzender des russischen Lenkungsausschusses
Aufsichtsratsvorsitzender, Gazprom; Sonderbeauftragter des Präsidenten der Russischen Föderation für das Zusammenwirken mit dem Forum der gasexportierenden Länder

Geboren am 15. September 1941 in der Siedlung Arbat im Kuschwinski-Landkreis des Gebiets Swerdlowsk.

Dr. Wiktor Alexejewitsch Subkow

Im Jahr 1965 schloss er sein Studium an der Wirtschaftsfakultät des Leningrader Landwirtschaftlichen Instituts ab. Er leitete eine Reihe von Betrieben des Agrar-Industrie-Komplexes und profilierten Abteilungen in den Regierungsorganen des Leningrader Gebiets.

1992 wurde er zum stellvertretenden Leiter des Komitees für Außenbeziehungen des Petersburger Bürgermeisters ernannt.

1993 wurde er stellvertretender Leiter der Föderalen Steuerbehörde Russlands und Leiter der Staatlichen Steuerinspektion für die Stadt St. Petersburg.

Seit 1999 bekleidete er den Posten des Stellvertreters des russischen Ministers für Steuern und Abgaben und war zugleich Leiter der Administration dieser Behörde in St. Petersburg.

2001 wurde er Erster Stellvertreter des Finanzministers Russlands und leitete das russische Komitee für Finanzaufsicht.

Seit März 2004 war er Leiter der Föderalen Finanzaufsichtsbehörde.

Am 14. September 2007 wurde er durch einen Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation zum Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation ernannt.

Vom 12. Mai 2008 bis Mai 2012 war er Erster Stellvertretender Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation.

Wiktor Subkow ist Doktor der Wirtschaftswissenschaften.

Er ist verheiratet und hat eine Tochter.