Priestermönch Ioann (Kopejkin)

Prorektor der Gesamtkirchlichen Aspirantur Hll. Kyrill und Method

Geboren 1986 in Moskau.

Priestermönch Ioann

Absolvierte Bildungseinrichtungen:
2007 – Russisch-orthodoxer Stift in Pensa;
2010 – Priesterseminar in Moskau;
2012 – Universität Fribourg (Schweiz)
2012 – Magistratur der Gesamtkirchlichen Aspirantur und Doktorantur (GKAD).
Magister der Theologie (2012).

Am 28. März 2010 wurde ihm vom Metropoliten von Wolokolamsk Ilarion die Mönchsweihe erteilt.

Am 29. März 2010 wurde er vom Metropoliten von Wolokolamsk Ilarion zum Diakon geweiht.

Am 4. Mai 2013 wurde er vom Metropoliten von Wolokolamsk Ilarion zum Priester geweiht.

Am 29. November 2010 wurde er auf Anordnung Seiner Heiligkeit des Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill zum Kleriker der Kirche der Ikone der Allerheiligsten Gottesmutter „Freude aller Trauernden“ in B. Ordynka, Moskau.

Seit 2009 – Referent des Vorsitzenden der Abteilung für auswärtige Beziehungen der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK).

Seit 2012 – Doktorand der Universität Fribourg (Schweiz).

Seit 2012 – persönlicher Referent des Rektors der GKAD für internationale Zusammenarbeit, Leiter der Magistratur der GKAD, amtierender Sekretär der Kommission zur Regelung des Studentenaustausches.

Seit 1. Februar 2013 – persönlicher Mitarbeiter des Vorsitzenden der Abteilung für auswärtige Beziehungen der ROK.

Seit Dezember 2013 – Prorektor für Lehre und Forschung der Gesamtkirchlichen Aspirantur und Doktorantur.

Sergej Nikolaewitsch Katyrin

Präsident, Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation

Geboren am 2. Oktober 1954 in Moskau.

Sergej Nikolaewitsch Katyrin

Nach der 8-klassigen Allgemeinschule Ausbildung in der Fachschule für Automobil- und Straßenbau. Im Anschluss Studium an der Hochschule für Automobil- und Straßenbau Moskau (MADI), Diplom mit Auszeichnung.

Danach absolvierte er das International Business School bei der Moskauer staatlichen Hochschule für internationale Beziehungen des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten Russlands (MGIMO).

1979 – 1983 – Tätigkeit im Sekretariat des Komsomolkomitees der MADI.
1983 – 1986 – nacheinander: Leiter der Unterabteilung, stellv. Abteilungsleiter und Abteilungsleiter des Komsomolkomitees der Stadt Moskau.

1986 – 1990 – Kommandeur der studentischen Baubrigade der Stadt Moskau, Abteilungsleiter des Komsomolkomitees der Stadt Moskau.
1990 – Generaldirektor der Jugendvereinigung „Moskauer Baubrigade“.

1991 wurde er zum Leiter der Hauptverwaltung für Koordinierung der Handelskammer (HK) der Russischen Föderation berufen.
1992 wurde Sergej Katyrin Vizepräsident und Vorstandsmitglied der HK Russlands.
Seit 1993 – Teilnahme an verschiedenen Regierungskommissionen, -kollegien bzw. -stiftungen (Kollegium des Wirtschaftsministeriums der RF, Kollegium des Ministeriums für auswärtige Wirtschaftsbeziehungen der RF, Kuratorium der Stiftung für Förderung des Kleinunternehmertums, Regierungskommission für technische Regelung u.v.a.m.).

2006 wurde Katyrin Mitglied der Öffentlichen Kammer (ÖK), seit 2006 ist er stellvertretender Sekretär der ÖK.

Am 7. September 2007 wurde er in den Regierungsrat für Nanotechnologien berufen.

Am 4. März 2011 wurde er zum Präsidenten der Handelskammer Russlands gewählt.

Auszeichnungen: Orden der Freundschaft; Medaillen „Für heldenhafte Arbeit“, „Zum 850-jährigen Jubiläum Moskaus“, „Zum 1000-jährigen Jubiläum von Kasan“. Träger des Ehrenabzeichens „Gesellschaftliche Anerkennung“.

Verheiratet, Tochter Irina, Sohn Ilja.

Hobbies: Sport (Ski, Snowboard, Eishockey).

Felix Wladimirowitsch Karmasinow

Generaldirektor, „Wodokanal St. Petersburg“

Felix Wladimirowitsch Karmasinow wurde am 6. Oktober 1943 in Kronstadt geboren. Besuch des Leningrader Instituts für Wassertransport, Abschluss 1966, Besuch der Leningrader Parteihochschule, Abschluss 1982.

Felix Wladimirowitsch Karmasinow

Von 1967 bis 1974 Arbeit als Meister, leitender Meister und stellvertretender Leiter der Schiffswerft in Kronstadt, von 1974 bis 1977 leitete er die Kronstadter Filiale des Leningrader Nähkombinats ‚Majak’, von 1977 bis 1983 erfüllte er parteiwirtschaftliche Aufgaben, von 1983 bis 1987 bekleidete er das Amt des Vorsitzenden des Exekutivkomitees des Kronstadter Volksdeputiertenrats. Seit 1987 im Vorstand des Wasserleitungs- und Kanalisationsbauunternehmens „Wodokanal“ des Exekutivkomitees der Leningrader Stadtverwaltung, später umbenannt in Staatliches Unitarunternehmen „Wodokanal St. Petersburg“, das zurzeit größte Wasser- und Kommunalwirtschaftsunternehmen des Landes, traditioneller Branchenführer, der 2006 mit dem Preis der Regierung der Russischen Föderation für Qualität ausgezeichnet wurde.

2001 Preisträger des Staatlichen Preises für Wissenschaft und Technik. 1998 Verleihung des Ordens ‚Ehrenzeichen’. Träger des Titels ‚Ehrenmitarbeiter der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Russischen Föderation’ (1998), der französischen Auszeichnung „Chevalier de l’Ordre National du Mérite“ (2000), des Goldenen Ehrenabzeichens „gesellschaftliche Anerkennung“ (2001), des Ehrenabzeichens „Führer der russischen Wirtschaft 2003 und 2005“, der Auszeichnung „für die Verdienste gegenüber der Stadt St. Petersburg (2004), des Titels ‚Ehrenbürger der Stadt Kronstadt (2004), Träger des Komturkreuzes 1. Klasse des Ordens des Löwen von Finnland, des Titels ‚Ehrenbürger der Stadt St. Petersburg (2005), des Freundschaftsordens (2005). 2005 Preisträger des Swedish Baltic Sea Water Award für einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Ostsee, 2006 Preisträger des Russischen Nationalen Olymp-Preises, 2007 Preisträger des ‚Nationalen Ökologiepreises’ in der Kategorie ‚Ökoeffizienz – Ökologie und Wirtschaft’ sowie in der Kategorie ‚Organisation hoher gesellschaftlicher Effizienz’ im Bereich der Wasserver- und entsorgung u.a.

In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich die Petersburger ‚Wodokanal’ zu einem stabilen, dynamisch wachsenden Unternehmen, dessen Tätigkeit darauf orientiert ist, seinen Kunden qualitativ hochwertige Dienstleistungen im Bereich Wasserver- und -entsorgung anzubieten, das es mit den besten ausländischen Unternehmen vergleichbaren Profils aufnehmen kann. Unter der Leitung von Felix Wladimirowitsch Karmasinow wurde im Unternehmen eine in Russland neue Konzeption der strategischen finanzwirtschaftlichen Planung für Wohnungs- und Kommunalwirtschaftliche Unternehmen ausgearbeitet und eingeführt. Aufgrund des hervorragenden Managements, des breiten akademischen Wissens und der ausgezeichneten organisatorischen Fähigkeiten Felix Wladimirowitsch Karmasinows wurde die Basis für eine strategische Entwicklung und ein reibungsloses Funktionieren der Wasserver- und -entsorgungssysteme auf lange Sicht geschaffen.

Felix Wladimirowitsch Karmasinow ist Doktor der technischen Wissenschaften, Absolvent der Ingenieursakademie, Absolvent der Internationalen Akademie für Ökologie und Schutz von Mensch und Umwelt, Ehrenprofessor der Europäischen Universität, der Internationalen Akademie der Umwelt- und Gesellschaftswissenschaften, Verdienter Ingenieur Russlands.
Felix Wladimirowitsch Karmasinow ist Autor und Koautor von rund 100 Publikationen zum Thema Wasserleitungen und Kanalisation und ist im Besitz von 69 Patenten und Urheberscheinen.

Karen Karowitsch Karagesjan

Berater, Gorbatschow-Stiftung
Stellvertretender Leiter des Dienstes für internationale Beziehungen und Presse-Kontakte der Gorbatschow-Stiftung

Am 6. Oktober 1935 in Moskau geboren. Studierte 1953-1958 an der Übersetzer-Fakultät des Moskauer Pädagogischen Instituts für Fremdsprachen. Nach dem Studium lehrte er vier Jahre Übersetzungstheorie und -praxis an demselbem Institut. Anschließend mehrjährige Tätigkeit als Übersetzer am Moskauer Institut für Sozialwissenschaften.

Karen Karowitsch Karagesjan

Er war einer der ersten Nachkriegsstudenten, die im Austauschverfahren Germanistik in der BRD studieren dürften (Universität Heidelberg, Wintersemester 1959-1960).

Seit 1964 als Journalist tätig, war Redakteur, Berichterstatter und anschließend Leiter der Europa-Abteilung, Mitglied des Redaktionskollegiums der Wochenzeitschrift „Im Ausland“. 1977 wechselte zur politischen Wochenzeitschrift „Neue Zeit“ und arbeitete für sie als Auslandskorrespondent in Bonn. 1982 kehrte nach Moskau zurück und wurde Berichterstatter bei der „Neuen Zeit“.

1983 wurde Herr Karagesian in die neu gebildete Stelle Auslandsberichterstattung des Zentralkomitees der KpdSU (die unter Gorbatschow in die Ideologische Abteilung einging) eingeladen.

1991 im Presse-Dienst des Präsidenten der UdSSR tätig. Im Februar 1992 bot Michail Gorbatschow Herrn Karagesjan Arbeit im Dienst für internationale Beziehungen und Presse-Kontakte der Gorbatschow-Stiftung an, wo er bis jetzt tätig ist.

Verheiratet, hat einen Sohn.

Leonid Iwanowitch Kalaschnikow

Erster Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation

Geboren am 6. August 1960 im Dorf Stepnoj Dworez am Baikalsee. Nach dem baldigen Tod seiner Eltern kam er in ein Kinderheim in Ulan-Ude.

Leonid Iwanowitch Kalaschnikow

1982 absolvierte er die Fakultät für Maschinenbau der Ostsibirischen technologischen Hochschule. Während des Studiums trieb er Leistungssport, wurde Sportmeister im Sporttauchen und Fünfkampf, war Mitglied der russischen Nationalmannschaften bei internationalen Wettkämpfen.

Als Diplomingenieur begann er im Automobilwerk Wolshskij, anfangs als Meister, am Ende seiner Tätigkeit dort war er stellvertretender Verwaltungsleiter im Forschungszentrum des Automobilwerks AutoWAS.

1985 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der UdSSR. Er absolvierte die Komsomolhochschule beim Zentralkomitee des Komsomols sowie die Aspirantur bei der Höheren Parteischule. Bald wurde Kalaschnikow stellvertretender Parteisekretär des WAS-Automobilwerkes und Abgeordneter des Stadtsowjets der Stadt Togliatti. In den 90-er Jahren leitete er in seinem Heimatwerk WAS die Firma „Incom Auto“ – eine der ersten Produktions- und Handelsgesellschaften.

Seit 1996 lebt und arbeitet er in Moskau. 10 Jahre lang war er auf dem Gebiet der Elektroenergetik tätig: er übernahm eine Führungsposition in der Korporation „Jedinyj energetitscheskij kompleks“ – einer gemeinnützigen Partnerschaft von Energieproduzenten und Absatzgesellschaften.

Im Verlaufe der letzten 5 Jahre ist er als Berater des Vorsitzenden des ZK der KP Russlands G. A. Sjuganow tätig.

Seit 2006 ist er Chefredakteur der Zeitung „Rabotschaja gaseta“.

Im November 2008 im XIII. Parteitag der KPRF wurde er zum Mitglied des Präsidiums und Sekretär des ZK der KPRF gewählt, er betreut die internationalen und wirtschaftlichen Beziehungen der Partei.

Nach der Beendigung des XV. Parfteitages im I. Plenum des ZK der KPRF am 24. Februar 2013 wurde er erneut zum Sekretär und Mitglied des Präsidiums des ZK der KPRF gewählt.

Witali Nikititsch Ignatenko

Präsident, Weltassoziation der russischsprachigen Presse; Botschafter des guten Willens bei der UNESCO
Leiter der Arbeitsgruppe Medien des Petersburger Dialogs

Witali Nikititsch Ignatenko

Sergej Wadimowitch Gustow

Generaldirektor OOO „Gazprom SPG Sankt-Petersburg“

1988–1989 Dienst bei der Sowjetarmee.

Sergej Wadimowitch Gustow

Nach der Absolvierung im Jahre 1992 der Plechanow-Bergakademie in Sankt-Petersburg, Trägerin der Lenin-, Oktoberrevolution und des Rotbannerordens für Arbeit, wurde er in die Aspirantur aufgenommen; 1995 promovierte er zum Doktor der technischen Wissenschaften.

Seine berufliche Tätigkeit begann er als Prorektor für internationale Beziehungen der Plechanow-Bergakademie Sankt-Petersburg.

Weitere Verwendungen:

1998-1999 stellvertretender Direktor für die Arbeit mit staatlichen Organisationen der Zweigstelle der Fa. OOO Meshregiongas im Verwaltungsgebiet Leningrad.

1999–2004 stellvertretender Generaldirektor der Fa. Peterburgregiongas.

2004–2008 Generaldirektor der Fa. PeterburgGas und nebenberuflich

2004–2015 Generaldirektor der Fa. Peterburgteploenergo.

2008–2014 Generaldirektor der offenen AG Gasprom gasoraspredelenije.

Seit Juli 2014 Generaldirekter der AG Gasprom SPG Sankt Petersburg.

Auszeichnungen: Medaille des Ordens „Für die Verdienste um das Vaterland“ der II. Klasse;
2011 Ehrentitel „Träger des Preises der Regierung der RF auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technik sowie zahlreiche behördliche und sonstige Auszeichnungen.

Verheiratet, drei Söhne.

German Oskarowitsch Gref

Präsident und Vorsitzender des Vorstands, Sberbank Russland

Herman Gref wurde am 8. Februar 1964 in Panfilowo, Gebiet Pawlodarsk geboren.

German Oskarowitsch Gref

Seine Laufbahn begann er in der landwirtschaftlichen Verwaltung in Irtysch, wo er als juristischer Berater der landwirtschaftlichen Gebietsadministration tätig war. Nach dem Militärdienst in der Sowjetischen Armee von 1982-1984 nahm er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Omsker Staatlichen Universität auf, das er 1990 abschloss. Von 1990 bis 1993 Aspirantur an der Juristischen Fakultät der Leningrader Staatlichen Universität.

Von 1991 bis 1992 Justitiar der ersten Kategorie beim Komitee für wirtschaftliche Entwicklung und Vermögen der Stadtverwaltung Petrodworez sowie der Stadt St. Petersburg. 1992 Ernennung zum Leiter der Petroworezer Gebietsagentur des Komitees zur Vermögensverwaltung der Stadtverwaltung St. Petersburgs.

Von 1992 bis 1994 Vorsitzender des Komitees zur Vermögensverwaltung, stellvertretender Leiter der Administration des Rajons Petrodworez der Stadt St. Petersburg. 1994 Ernennung zum stellvertretenden Vorsitzenden des Komitees des Direktors des Departements für Grundvermögen sowie zum ersten Vorsitzenden des Komitees zur Verwaltung des Grundvermögens der Stadtverwaltung St. Petersburgs.

Von 1997 bis 1998 Vize-Gouverneur und Vorsitzender des Komitees zur Verwaltung des Grundvermögens der Stadtverwaltung St. Petersburgs. Im Jahr 2000 Ernennung zum ersten stellvertretenden Minister des staatlichen Grundvermögens der Russischen Föderation.

Von Mai 2000 bis September 2007 Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Russischen Föderation. Am 28. November wurde Gref auf einer außerordentlichen Aktionärsvollversammlung der Sberbank Russland zum Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Sberbank Russland gewählt.

Herman Oskarowitsch Gref ist Mitglied in Direktorenräten und Aufsichtsrat einer Reihe von Akitengesellschaften und Unternehmen. Er erhielt die Auszeichnung „Dank des Präsidenten der Russischen Föderation“ sowie den „Orden für Verdienste gegenüber dem Vaterland“ vierter Klasse.

Ruslan Jewgenjewitsch Gorjuchin

Geschäftsführender Direktor der Assoziation der Ausrüstungsproduzenten «Neue Technologien der Gasbranche»

Ruslan Jewgenjewitsch Gorjuchin

Michail Sergejewitsch Gorbatschow

Präsident des Internationalen Fonds für sozialökonomische und politische Forschung (Gorbatschow-Stiftung)

Von 2002-2008 Vorsitzender des Petersburger Dialogs auf russischer Seite.

Michail Sergejewitsch Gorbatschow

Geboren am 2. März 1931 im Dorf Priwolnoje (Landkreis Stawropolskij). 1955 beendete er die juristische Fakultät der Moskauer Staatsuniversität, 1967 die Wirtschaftsfakultät des Landwirtschaftsinstituts in Stawropol.

1955 bis 1962: erster Sekretär des Stawropoler Stadtkomitees des Komsomols, stellvertretender Vorsitzender der Propagandaabteilung, zweiter, dann erster Sekretär des Stawropoler Gebietskomitees des Komsomols.

1962 – 1966: als Parteileiter verantwortlich für die Kolchosen im Gebiet Stawropol; erster Parteisekretär in der Stadt Stawropol

1968 – 1970: zweiter Parteisekretär im Gebiet Stawropol

1970 – 1978: erster Parteisekretär im Gebiet Stawropol

seit 1971: Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU

1978 – 1985: Sekretär des ZK KPdSU

seit 1980 Kandidat des Politbüros des ZK KPdSU

März 1985 – August 1991: Generalsekretär des ZK KPdSU

März 1990 – Dezember 1991: Präsident der UdSSR

Am 22. August 1991 nach dem Scheitern des Putsches und seiner Rückkehr aus Foros (Krim) legte Gorbatschow den Amt des Generalsekretärs des ZK KPdSU nieder.

Am 25 Dezember 1991 nach der Unterzeichnung der Verträge von Beloweschsk (über die Auflösung der UdSSR und Gründung der GUS) verkündete Gorbatschow seinen Rücktritt vom Amt des Präsidenten der UdSSR und unterschrieb den Erlass über die Übergabe seiner Zuständigkeiten dem russischen Präsidenten Boris Jelzin.

Kandidierte im Juni 1996 für das Amt des Präsidenten der Russischen Föderation.Bekam beim ersten Wahlgang nur 0,51% der Wählerstimmen und schied aus.

Im Oktober 1999 fand die 4.Sitzung der Wählervereinigung „Sozialdemokraten“ statt. Bei der Sitzung wurde beschlossen, Michail Gorbatschow die Leitung der Initiativgruppe zur Vorbereitung der Gründungsversammlung der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Russlands zu übertragen.

Im März 2000 fand die Gründungsversammlung der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Russlands statt, bei der Michail Gorbatschow zu deren Vorsitzendem gewählt wurde.

März 2000 erklärte sich Michail Gorbatschow bereit, den Posten des Vorsitzenden des öffentlichen Aufsichtsrats von NTV zu übernehmen.

Witwer. Im Herbst 1999 starb seine Ehefrau Raissa Gorbatschowa (geb.1932). Hat eine Tochter (Irina) und zwei Enkeltöchter (Xenia und Anastasia).

Friedensnobelpreisträger (1990). Ausgezeichnet mit mehreren Orden.

Oberst in der Reserve.

U.a. Autor der Bücher: „Perestroika und neues Denken für unser Land und die ganze Welt“, „Ausgewählte Reden und Artikel“.