Oleg Nikolajewitsch Tjapkin

Direktor der Dritten Europa-Abteilung, Außenministerium der Russischen Föderation

Oleg Nikolaewitsch Tjapkin

geb. 1968

1990 absolvierte er das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen beim Außenministerium der UdSSR. Seit Februar 2021 hat er den diplomatischen Rang eines Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters. Er spricht Deutsch, Englisch und Französisch.

Seit 1990 ist er im Außenministerium der Russischen Föderation tätig. Er hatte verschiedene Posten in der Zentrale des Außenministeriums und im Ausland inne.

2008-2015 war er Berater und Gesandter der Russischen Botschaft in der Republik Österreich.

2015-2018 war er stellv. Direktor der Dritten Europa-Abteilung im Außenministerium der Russischen Föderation.

Seit 15. Januar 2018 ist er Direktor der Dritten Europa-Abteilung im Außenministerium der Russischen Föderation.

Er ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

Margarita Simonowna Simonjan

Chefredakteurin des Fernsehsenders RT und des Medienunternehmens Rossija Sewodnja (Russland Heute)

Margarita Simonowna Simonjan

Margarita Simonjan ist in Krasnodar geboren. Sie absolvierte die Fakultät für Journalistik der Staatlichen Universität Kuban. Ihre journalistische Tätigkeit begann 1998 in Krasnodar in einer lokalen Rundfunkgesellschaft, wo sie als Korrespondentin tätig war. 2001 wurde sie zur Leiterin des südrussischen Büros der WGTRK (Allrussische staatliche Fernseh- und Radiogesellschaft), danach arbeitete sie im Pressestab des Präsidenten Russlands. Im September 2004 berichtete sie über die Geiselnahme von Beslan.

Sie leitet den Fernsehsender RT seit seiner Gründung im Jahre 2005. Heutzutage gehören zu dem Fernsehnetz RT schon 8 Nachrichten- und Dokumentationssender, Nachrichtenportale in sechs Sprachen sowie internationale Nachrichtenagentur RUPTLY. Jede Woche wird RT von 100 Millionen Zuschauern in 47 Ländern (nach Ipsos) gesehen. RT war der erste Nachrichtensender, der 10 Milliarden YouTube-Aufrufe erreicht hatte, damit kam er BBC, CNN, Al Jazeera, Euronews, FOX News zuvor. RT ist neunmaliger Emmy-Finalist und Gewinner des Hauptpreises beim Festival international de Télévision de Monte-Carlo.

2013 wurde Margarita Simonjan Chefredakteurin des Medienunternehmens Rossija Sewodnja (Russland Heute). Unter ihrer Leitung wurde im Rahmen des Medienunternehmens Rossija Sewodnja die Nachrichtenagentur und der Radiosender Sputnik mit Informationshubs in vielen Ländern gegründet.

Sie ist mit dem Alexander-Newski-Orden, Verdienstorden für das Vaterland (IV. Klasse), Orden der Freundschaft für den Beitrag zur Entwicklung des russischen Fernsehens sowie mit der Medaille für die Stärkung der Kampfgemeinschaft ausgezeichnet. 2013 schaffte sie unter die ersten fünf einflussreichsten Frauen Russlands im Bereich Medien. 2014 erhielt sie den nationalen Preis „Medienmanager Russlands“ in der Kategorie „Fernsehen“. 2017 trat in das Ranking der 100 einflussreichsten Frauen der Welt nach dem Magazin Forbes, in dem sie 13 Punkte mehr als Ex-Außenministerin und ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton bekam.

Waleri Alexandrowitsch Fadejew

Berater des Präsidenten der Russischen Föderation, Vorsitzender des Rates für Menschenrechte und Entwicklung der Zivilgesellschaft beim Präsidenten der Russischen Föderation

Koordinator der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs

Waleri Alexandrowitsch Fadejew

geb. am 10. Oktober 1960 in Taschkent

1983 absolvierte er die Fakultät für Management und Angewandte Mathematik des Moskauer Instituts für Physik und Technologie (MIPT).

1983-1984 arbeitete er im Konstruktionsbüro Almas.

1984-1986 diente er in der Sowjetarmee.

1986-1988 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Rechenzentrum der UdSSR tätig und beschäftigte sich mit Fragen der Makroökonomie.

1988-1990 arbeitete er beim Institut für Energieforschung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR.

1990-1992 war er wissenschaftlicher Oberassistent beim Institut für Marktprobleme der Akademie der Wissenschaften der UdSSR.

1993-1995 arbeitete er als stellvertretender Direktor des Experteninstituts beim Russischen Verband der Industriellen und Unternehmer.

1992-1995 war er Experte und wissenschaftlicher Redakteur der Wochenzeitschrift „Kommersant-Weekly“.

1995-1998 war er als wissenschaftlicher Redakteur und erster stellvertretender Chefredakteur der wöchentlichen analytischen Zeitschrift „Expert“ tätig.

1998 arbeitete er als erster stellvertretender Chefredakteur der Zeitung „Iswestija“.

1998-2017 war er Chefredakteur der Zeitschrift „Expert“.

2006-2017 war er Generaldirektor des Medienunternehmens Expert.

2016-2018 war er Moderator der Nachrichtensendung „Wremja“ (Zeit) beim Fernsehsender Perwy kanal (Erster Kanal).

2017-2019 arbeitete er als Sekretär der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation.

Im Oktober 2019 wurde er per Dekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Berater des Präsidenten der Russischen Föderation und Vorsitzenden des Rates für Menschenrechte und Entwicklung der Zivilgesellschaft beim Präsidenten der Russischen Föderation ernannt.

Anatoli Wassiljewitsch Torkunow

Rektor des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen (MGIMO)

Co-Vorsitzender des Forums  Dialogue de Trianon von der russischen Seite

Anatoli Wasiljewitsch Torkunow

Anatoli Torkunow ist am 26. August 1950 in Moskau geboren. Er absolvierte die Fakultät für Internationale Beziehungen am MGIMO, war im diplomatischen Dienst in Pjöngjang und Washington. Im Jahr 1993 erhielt Anatoli Torkunow den diplomatischen Rang eines Außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters und ist seit 1997 Mitglied des Kollegiums des Außenministeriums Russlands.

Seit 1992 ist er Rektor des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen. Während seiner Tätigkeit als Rektor hat MGIMO den Universitätsstatus erhalten, der Bildungsprozess und die Managementstrukturen wurden grundlegend reformiert und modernisiert, neue Campusse und Universitätsgebäude wurden gebaut, die Universität befindet sich heute in der Weltrangliste der Spitzenuniversitäten.

Er ist Kandidat der historischen Wissenschaften und Doktor der Staatswissenschaften. 2003 wurde Anatoli Torkunow zum Korrespondentenmitglied und 2008 zum Akademiker der Akademie der Wissenschaften gewählt.

Seit 2006 ist er Mitglied des Präsidiums des Rates für Wissenschaft, Technologie und Bildung beim Präsidenten Russlands, seit 2019 ist er Mitglied der Präsidentenkommission zur Entwicklungsstrategie des Brennstoff-Energetischen Komplexes Russlands und Umweltverträglichkeit.

Im September 2017 wurde er auf Beschluss des Präsidenten der Russischen Föderation zum Co-Vorsitzenden des französisch-russischen Forums Dialogue de Trianon ernannt.

Anatoli Torkunow ist Vorsitzender der United Nations Association of Russia, Co-Vorsitzender der Russischen Historischen Gesellschaft, Leiter einer Arbeitsgruppe des Wissenschaftlichen Rates beim Sicherheitsrat der Russischen Föderation, Vorsitzender der Gesellschaftskammer des Gebiets Moskau, Präsident der Russischen Vereinigung für internationale Studien.

Anatoli Torkunow ist ein Fachmann im Bereich internationale Beziehungen, Außenpolitik, asiatische Studien und moderne Geschichte Koreas. Er hat mehr als 200 Werke veröffentlicht.

Anatoli Torkunow wurde von ausländischen Universitäten mit dem Ehrendoktor-Titel  geehrt, ist ausländisches Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Chefredakteur der Zeitschrift „Westnik MGIMO-Universiteta“ (Bote der MGIMO-Universität), Redaktions- und Ratsmitglied der Zeitschriften „Weltwirtschaft und internationale Beziehungen“, „Internationales Leben“, „Russland in der globalen Politik“, „Recht und Verwaltung. 21. Jahrhundert“, „Moskauer Zeitschrift des Völkerrechts“.

Er hat staatliche Auszeichnungen von Russland, Frankreich, Polen, der Republik Korea und anderen Ländern erhalten.

Jewgeni Alexandrowitsch Primakow

Leiter, Föderalagentur für Angelegenheiten der GUS, für Fragen der im Ausland lebenden Mitbürger und für internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo)

Jewgeni Primakow

Geboren am 29. April 1976

Enkel von Jewgeni Primakow (1929–2015), der sowjetischer und russischer Politiker, Diplomat, ehemaliger Leiter des Dienstes der Außenaufklärung der Russischen Föderation (SWR) (1991–1996), Außenminister (1996–1998), Ministerpräsident von Russland (1998–1999) war.

1999 absolvierte Jewgeni Primakow die Fachrichtung „Geschichte“ an der Fakultät für Geschichte und Philologie der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften.

Er arbeitete als Journalist beim Hörfunksender „Echo Moskaus“, bei der Nachrichtenagentur ITAR-TASS, bei der Zeitschrift „Kommersant-Money“ und schrieb für die „Allgemeine Zeitung“ („Obschtschaja Gaseta“).

Seit 2002 arbeitet er beim Fernsehen. Er war Kriegsberichterstatter für Informationssendungen beim Fernsehsender TWS. Er arbeitete in Israel und im Irak.

Im Mai 2003 bekam er eine Stelle beim Fernsehsender NTW. Er arbeitete als Nachrichtenreporter und Kriegsberichterstatter. Er bereitete Reportagen für Sendungen „Heute“ („Sewodnja“), „Beruf – Reporter“ („Professija – reportjor“) und andere vor. Er berichtete aus Israel, Palästina, Afghanistan, Pakistan, Libyen und aus dem Irak.

2005–2007 war er Leiter des Nahostbüros von NTW. Er arbeitete im Kriegsgebiet. Er beleuchtete die Ereignisse des Zweiten Libanonkriegs sowie die Ereignisse im Gazastreifen.

2007–2011 war er Korrespondent bei der Direktion von Nachrichtensendungen des Fernsehsenders „Perwy Kanal“ (Sendungen „Nachrichten“ – „Nowosti“, „Zeit“ – „Wremja“, „Andere Nachrichten“ – „Drugie nowosti“). Von April 2008 bis Januar 2011 war er Büroleiter des Senders „Perwy Kanal“ in Israel.

2010 war er einer der Gründer und CEO der NGO „Russian Humanitarian Mission“, deren Ziel die Hilfe für von Kriegen und Katastrophen betroffene Menschen ist. Derzeit leitet er den Aufsichtsrat dieser Organisation.

2011–2014 war er im UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) tätig. 2011–2013 vertrat er in der Türkei das UN-Flüchtlingshochkommissariat als Sonderberater für die Flüchtlingspolitik in der Stadt, 2013–2014 arbeitete er in Jordanien im Leitungsbüro für den Nahen Osten und Nordafrika in Amman als Medien- und Kommunikationsbeauftragter.

Seit März 2015 ist er Autor und Moderator der Fernsehsendung „Internationale Rundschau“ („Meschdunarodnoje obozrenije“) beim Sender Russland 24 (Rossija 24).

2017–2018 war er Mitglied der 6. Gesellschaftskammer der Russischen Föderation (ernannt per Dekret des Präsidenten Russlands). Er leitete die Kommission der Kammer für die Entwicklung der Informationsgemeinschaft, Medien und Massenkommunikation, war Leiter des Koordinierungsrats der regionalen Medien.

Seit 30. Mai 2017 ist er Berater des Vorsitzenden der 4. Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, für internationale Fragen und humanitäre Projekte.

Seit November 2017 ist er Sekretär beim russischen Journalisten-Verband.

2018 war er Vertrauter des russischen Präsidentschaftskandidaten Wladimir Putin.

2018-2020 war er Abgeordneter der 7. Staatsduma der Russischen Föderation.

Im Juli 2018 wurde er von der Partei „Einiges Russland“ als Kandidat für den Posten der Abgeordneten in der 7. Staatsduma nominiert. Am 9. September 2018 wurde er zum Abgeordneten der 7. Staatsduma gewählt. In der Staatsduma war er Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten in der Fraktion „Einiges Russland“.

Am 25. September 2018 wurde er zum stellvertretenden Co-Vorsitzenden der Interparlamentarischen Versammlung der Russischen Föderation (das Gremium der Föderalversammlung, das für Kontakte mit ausländischen Parlamenten und der Interparlamentarischen Union zuständig ist) ernannt.

Seit 25. Juni 2020 ist er Leiter der Föderalagentur für Angelegenheiten der GUS, für Fragen der im Ausland lebenden Mitbürger und für internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo).

Ordentlicher Staatsrat der Russischen Föderation III. Klasse (2021)

Natalija Alexejewna Narotschnizkaja

Präsidentin, Stiftung zur Erforschung historischer Perspektiven

Leiterin, Institut für Demokratie und Zusammenarbeit

Natalija Narotschnizkaja

Natalija Narotschnizkaja wurde am 23. Dezember 1948 in Moskau geboren. 1971 graduierte sie mit Auszeichnung an der Fakultät für Internationalen Beziehungen des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen (MGIMO).

1971-1981 war sie Doktorandin, später Juniorwissenschaftlerin und wissenschaftliche Oberassistentin am Institut für Internationale Ökonomie und Internationale Beziehungen der Akademie der Wissenschaften (AdW) der UdSSR, wo sie bis 2003 tätig war, promovierte und habilitierte sich dort.

1981-1989 arbeitete sie im Sekretariat der Vereinten Nationen.

2004-2007 war sie Abgeordnete der 4. Staatsduma der Russischen Föderation und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten.

Seit 2007 ist sie Präsidentin der gemeinnützigen Organisation „Stiftung zur Erforschung historischer Perspektiven“.

Seit 2017 ist sie als Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation tätig.

Natalija Narotschnizkaja ist bekannte Wissenschaftlerin, Politikerin und Autorin von Standardwerken zur Geschichte, Philosophie und den internationalen Beziehungen, die sowohl in Russland als auch im Ausland hoch bewertet wurden. Sie veröffentlichte bedeutende wissenschaftliche Arbeiten zur Außenpolitik Russlands, Problemen der Entwicklung vom National- und Staatsbewusstsein, darunter zum Beispiel das Buch „Russland und die Russen in der Weltgeschichte“. Einer der Schwerpunkte ihrer Tätigkeit als Wissenschaftlerin ist der Schutz und die Verteidigung der historischen Wahrheit bei der Bewertung von bedeutenden Ereignissen der National- und der Weltgeschichte.

Prof. Dr. Damir Waissowitsch Muchetdinow

Erster stellv. Vorsitzender, Geistliche Verwaltung der Muslime in der Russischen Föderation
Direktor, Moskauer Islaminstitut
Direktor, Zentrum für Islamforschungen an der Staatlichen Universität St. Petersburg
Professor, Dr. theol. habil., Dr. rer. pol.
Chefredakteur, Verlagshaus „Medina“
Verantwortlicher Sekretär, Internationales Islamforum

Damir Waissowitsch Muchetdinow

Geboren am 18. Juli 1977 in Gorki. Verheiratet, 4 Söhne.

Ausbildung

Koranschule „Nur al-Islam“. Stadt Oktjabrski, Republik Baschkortostan (1996)

Institut für arabische Sprache an der Universität Umm al-Qura in Mekka, Königreich Saudi-Arabien (1999)

Staatliche Universität Nischni Nowgorod N. I. Lobatschewski (NNGU), Fakultät für internationale Beziehungen, Fachrichtung Politikwissenschaften, Bachelorstudium (2003)

Staatliche Universität Nischni Nowgorod N. I. Lobatschewski, Fakultät für internationale Beziehungen, Fachrichtung Politikwissenschaften, Magisterstudium (2005)

2006 – Promotion zum Dr. rer. pol. in der Fachrichtung „23.00.02 – Politische Institute, Prozesse und Technologien“

2008 – 2013 — Habilitand an der NNGU N. I. Lobatschewski

seit 2015 — Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arabische Philologie des Instituts der Länder Asiens und Afrikas der Staatlichen Lomonossow-Universität Moskau

seit 2015 — leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bildungswissenschaftlichen Zentrums „Ressourcenzentrum für die Entwicklung der islamischen und islamkundlichen Ausbildung“ am Institut für Internationale Beziehungen, Geschichte und Orientalistik der Föderalen Universität Kasan

seit 2018 — Professor am Lehrstuhl für Arabische Philologie der Fakultät für Orientalistik der Staatlichen Universität St. Petersburg (SPBGU)

seit 2020 — Direktor des Zentrums für Islamforschungen der Staatlichen Universität St. Petersburg

2020 — Habilitation in der Fachrichtung „26.00.01 – Theologie“ an der SPBGU

Berufstätigkeit

1996 – 1999 — Direktor der islamischen Grundschule an der Moschee-Kathedrale Nischni Nowgorod

1996 – 2011 — Lehrkraft an der islamischen Koranschule (NIM) „Machinur“ in Nischni Nowgorod

1999 – 2009 — Imam-Chatib der Moschee-Kathedrale in Nischni Nowgorod

1999 – 2007 — Direktor der nichtstaatlichen Bildungseinrichtung Islamische Koranschule „Machinur“, Nischni Nowgorod

2001 – 2007 — Direktor der nichtstaatlichen Bildungseinrichtung Islamische Koranschule „Machinur“, Nischni Nowgorod

2001 – 2006 — Direktor der nichtstaatlichen Fachschulbildungseinrichtung Islamische Koranschule „Medina“, Filiale der NIM „Machinur“

2001 – 2004 — Stellv. Vorsitzender für Bildung und Erziehung der Geistlichen Verwaltung der Muslime fürs Gebiet Nischni Nowgorod

2001 – 2013 — Mitglied des Präsidiums der Geistlichen Verwaltung der Muslime des Gebiets Nischni Nowgorod

2003 – 2007 — Persönlicher Referent des Abgeordneten der Staatsduma der RF der IV. Wahlperiode A. Je. Lichatschew

2004 -2011 — Stellv. Vorsitzender für Öffentlichkeitsarbeit des Rates für regionale national-kulturelle Autonomie der Tataren des Gebiets Nischni Nowgorod

2004 – 2009 — Leiter des Apparats der Geistlichen Verwaltung der Muslime für das Gebiet Nischni Nowgorod

seit 2005 — Rektor der nichtstaatlichen Hochschulbildungseinrichtung „Islamisches Institut Chusain Faischanow“

2006 – 2007 — Stellv. Direktor des Instituts für strategische Forschungen an der NNGU N. I. Lobatschewski

2007 – 2013 — Dozent am Lehrstuhl für Politiktheorie an der Fakultät für internationale Beziehungen der NNGU N. I. Lobatschewskij

2007 – 2013 — Geschäftsführender Direktor der Imam Abu-Chanifa-Wohltätigkeitsstiftung; geschäftsführender Direktor der Regionalen gesellschaftlichen Stiftung Mufti Babachanow

2007 – 2008 — Generaldirektor der OOO Verlagshaus „Medina“

seit 2008 — Chefredakteur der OOO Verlagshaus „Medina“

2007 – 2010 — Mitglied der Gesellschaftskammer des Gebiets Nischni Nowgorod

2008 – 2009 — Sekretär des Rates der Ulema der Geistlichen Verwaltung der Muslime des Gebiets Nischni Nowgorod

2009 – 2013 — Vorsitzender des Rates der Ulema der Geistlichen Verwaltung der Muslime des Gebiets Nischni Nowgorod

2009 – 2013 — 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Geistlichen Verwaltung der Muslime des Gebiets Nischni Nowgorod

2009 – 2013 — Vorsitzender der Religionsgemeinschaft der Muslime „Mahalla Nr. 1 von Nischni Nowgorod“, Hauptimam-Chatib der Moschee-Kathedrale in Nischni Nowgorod

2009 – 2010 — Mitglied des Gesellschaftlichen Rates bei der Hauptverwaltung des Innenministeriums Russlands fürs Gebiet Nischni Nowgorod

2010 – 2011 — Stellv. Vorsitzender der Geistlichen Verwaltung der Muslime für den europäischen Teil Russlands im Föderalbezirk Priwolschski, Sonderbeauftragter des Mufti-Rates Russlands in GUS-Staaten

2011 – 2014 — 1. Stellvertreter des Vorsitzenden und Leiter des Apparats der Geistlichen Verwaltung der Muslime für den europäischen Teil Russlands

seit 2012 — Dozent für die Disziplinen „Einführung in das Fach“ und „Muslimische Ethik“ an der Moskauer muslimischen Universität (heute: Moskauer Islaminstitut)

2012 – 2014 — Mitglied der Gesellschaftskammer der Staatsduma der RF (bestätigt durch Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation)

2014 – 2015 — Leiter des Apparates der Geistlichen Verwaltung der Muslime der Russischen Föderation

seit 2014 — Verantwortlicher Sekretär des Internationales Islamforums

seit 2014 — 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Geistlichen Verwaltung der Muslime der Russischen Föderation

seit 2015 — Imam-Muhtasib, Vorsitzender der Geistlichen Verwaltung der Muslime für St. Petersburg und Gebiet Leningrad

seit 2015 – Mitglied des Ausschusses für die Weiterentwicklung von Recht und Rechtsanwendungspraxis des Rates für Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften beim Präsidenten der Russischen Föderation

seit 2015 – Mitglied der Arbeitsgruppe des Ausschusses für Religionsgemeinschaften bei der Regierung der Russischen Föderation

von 2016 bis 2018 – Mitglied der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation (bestätigt durch Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation)

seit 2017 – Rektor des Moskauer Islaminstituts.

Chefredakteur der Zeitschrift „Der Islam in der modernen Welt“, die im Register der führenden lektorierten wissenschaftlichen Druckmedien der Obersten Attestationskommission beim Ministerium für Bildung und Forschung der Russischen Föderation gelistet ist

Chefredakteur der internationalen mehrsprachigen Zeitschrift des muslimischen Gesellschaftsgedankens „Minarette des Islam“

Chefredakteur der religionsphilosophischen Jahresschrift „Islamischer Gedanke: Tradition und Moderne“

Autor von Büchern, Monographien, Lehrbüchern, Zeitungsartikeln und Publikationen, wissenschaftlichen Jahrbüchern, Teilnehmer von TV-Sendungen im gesamtrussischen und regionalen Fernsehen

Auszeichnungen

2009 – Verdienstmedaille der Geistigen Verwaltung der Muslime des europäischen Teils Russlands

2012 – Medaille „Für geistiges Einswerden“ der Geistigen Verwaltung der Muslime des europäischen Teils Russlands

2015 – Orden der Ehre „Al Fachr“, höchste Auszeichnung der Muslime Russlands, Erlass von Mufti Gajnutdin

2015 – Medaille „Für den Schutz der Republik Krim“, Staatsauszeichnung durch Erlass des Oberhaupts der Republik Krim S. W. Aksenow

2017 – Verdienstorden, höchste Auszeichnung der Muslime Russlands, Erlass von Mufti Gajnutdin

2018 – Orden „Für Verdienste um die Republik Tatarstan“, staatliche Auszeichnung der Republik Tatarstan, Erlass des Präsidenten der Republik Tatarstan

2018 – Medaille für die Förderung des Blutspendewesens

2019 – I. Ju. Kratschkowski-Goldmedaille, Auszeichnung des Wissenschaftlichen Rates des Instituts für Orientalistik der Akademie der Wissenschaften der RF

Andrei Nikolajewitsch Klepatsch

Andrei Nikolajewitsch Klepatsch

Andrei Nikolajewitsch Klepatsch

Stellv. Vorsitzender (Chefökonom), Staatliche Korporation für Entwicklung „VEB.RF“

Koordinator der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs

Geboren am 4. März 1959 in Moskau

1981                    Abschluss an der Lomonossow-Universität Moskau als „Ökonom, Dozent der politischen Ökonomie“, Spezialisierung in „Politischer Ökonomie“

1981—1991       Assistent, Leitender Dozent am Lehrstuhl für Politische Ökonomie, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Lomonossow-Universität Moskau

1991—1998      Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Laboratoriums, Institut für volkswirtschaftliche Prognostik, Russische Akademie der Wissenschaften

1998-1999       Direktor des Referats für Analyse an der Zentralbank der Russischen Föderation

1999-2004      Geschäftsführer, Stiftung für ökonomische Forschungen „Zentrum für Entwicklung“

2004-2008     Leiter des Referats für makroökonomische Prognostik, Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Russischen Föderation

Feb. 2008 – Jul. 2014       Stellv. Minister für ökonomische Entwicklung der Russischen Föderation

seit Juli 2014   an der Staatliche Korporation für Entwicklung „VEB.RF“

Für den Ausbau des Finanzsystems der Russischen Föderation sowie die Ausgestaltung und Entwicklung seiner einzelnen Institute geehrt mit der Auszeichnung „Verdienter Ökonom Russlands“ und mit der Ehrenurkunde des Präsidenten der Russischen Föderation.

Ausgezeichnet mit dem „Orden der Ehre“ für Arbeitserfolge, langjährige engagierte Arbeit sowie aktive öffentliche Tätigkeit.

Wiktor Grigorjewitsch Loschak

Stellv. Direktor für Strategie des Verlagshauses „Kommersant“                          Chefredakteur der Zeitung „Petersburger Dialog“ von russischer Seite

Wiktor Grigorjewitsch Loschak

Wiktor Grigorjewitsch Loschak ist ein namhafter russischer Journalist und Chefredakteur. Er wurde am 20. April 1952 in Saporoschje (Ukraine) geboren. Sein Abitur machte er in Rostow-am-Don, den Wehrdienst leistete er beim Grenzschutz. Wiktor Loschak ist Absolvent der philologischen Fakultät der Staatlichen Metschnikow-Universität Odessa. Seine journalistische Tätigkeit begann bei der Zeitung „Wetschernij Rostow“. Danach war er bei den Zeitungen „Wetschernjaja Odessa“ und „Iswestija“ tätig. Seit 1986 ist er Sonderkorrespondent und Redakteur in der Abteilung Wirtschaft sowie Erster Stellvertreter des Chefredakteurs der Zeitung „Moskowskije nowosti“. Von 1993 bis 2003 war er Chefredakteur dieser Zeitung sowie Moderator der Fernsehprogramme „Presseclub“  (TV-Sender ORT) und „Nach den Nachrichten“ (Sender „Kultur“). Von 2003 bis 2013 war er Chefredakteur der Zeitschrift „Ogonjok“. Zur Zeit ist er stellvertretender Generaldirektor des Verlagshauses „Kommersant“ sowie Chefredakteur der deutsch-russischen Zeitung „Petersburger Dialog“.

Auszeichnungen:

Orden der Ehre, polnischer Orden „Offizierskreuz“, Nationalpreis der russischen Regierung auf dem Gebiet der Medien. Er ist Träger der Medienpreises „Goldene Feder“, „Chefredakteur des Jahres“, „Medienmanager des Jahres“, „Journalist des Jahres“ nach der GQ-Version.

Wiktor Loschak ist Mitglied des Rates für Aussen- und Verteidigungspolitik sowie einer der Organisatoren der Journalismusakademie des Verlagshauses „Kommersant“, Vorstandsmitglied des Moskauer Journalisteverbandes, aktives Mitglied der deutsch-russischen Foren „Petersburger Dialog“ und „Potsdamer Begegnungen“ sowie Vorstandsmitglied der Gortschakow-Stiftung für öffentliche Politik.

Verheiratet mit Frau M. D. Loschak, Direktorin des Staatlichen Puschkin-Museums. Ihre Tochter ist Kreativdirektorin und Moderatorin des Fernsehkanals „Doschd“.

Prof. Dr. Juri Petrowitsch Sintschenko

Juri Petrowitsch Sintschenko

Direktor des Psychologischen Instituts, Russische Akademie der Bildung

Dekan der Fakultät für Psychologie, Lomonossow-Universität Moskau

1993 Abschluss an der Fakultät Psychologie der Lomonossow-Universität Moskau, 1997 Aspirantur an der Fakultät Psychologie der Lomonossow-Universität, 1998 Verteidigung der Dissertation, 2003 Habilitation

Seit 2003 Leiter des Lehrstuhls für Methodologie der Psychologie, Fakultät Psychologie, Lomonossow-Universität Moskau

Seit 2006 Dekan der Fakultät Psychologie, Lomonossow-Universität Moskau

Seit 2007 Präsident der Russischen Gesellschaft für Psychologie

Seit 2018 Präsident der Russischen Akademie für Bildung

Juri Sintschenko ist ein bekannter Spezialist auf dem Feld der Methodologie der Psychologie, für Fragen der Psychologie der Sicherheit und der Terrorresistenz, für Anwendungsprobleme moderner Informationstechnologien im Bereich der psychologischen Bildung, sowie für Informationssicherheit von Kindern und Jugendlichen. Seine Arbeiten sind in Russland und im Ausland weithin bekannt.

Sintschenko ist Mitglied wissenschaftlich-methodologischer Kommissionen und von Expertengremien des Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen der Russischen Föderation, des Ministeriums, des Bildungsministeriums der Russischen Föderation, des Ministeriums für Gesundheitswesen der Russischen Föderation, des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, des Innenministeriums der Russischen Föderation, des Ministeriums, des Katastrophenschutzministeriums der Russischen Föderation, des Justizministeriums der Russischen Föderation, des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation sowie der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation.

Er ist Autor von 275 wissenschaftlichen Arbeiten, darunter auch fremdsprachlichen, sowie Mitautor von 60 wissenschaftlichen Monographien.

Sintschenko hat zwei Habilitanden und zehn Doktoranden betreut.

Ehrungen:
2018 – Ehrenurkunde der Regierung der Russischen Föderation „Für große persönliche Beiträge zur Entwicklung der Bildung und langjährige engagierte Arbeit“
2018 – Preis der Stadt Moskau im Bildungsbereich „Für große Beiträge zur Entwicklung eines Systems der methodischen Begleitung digitaler Bildung für Pädagogen von Bildungseinrichtungen der Stadt Moskau zum Einsatz neuer Technologien im Bereich der Lehre und Erziehung von Kindern und Jugendlichen“
2018 – Medaille des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation „Für Errungenschaften im Bereich innovativer Technologien“
2016 – Lew-Wygotski-Medaille des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation „Für Verdienste im Bereich der psychologischen Wissenschaften
2016 – Medaille des Innenministeriums der Russischen Föderation „Für den Beitrag zur Stärkung der Rechtsordnung
2016 – Ehrenurkunde des Ministeriums für Gesundheitswesen der Russischen Föderation „Für langjährige engagierte Arbeit und in Verbindung mit dem 50-jährigen Jubiläum der Fakultät Psychologie der Lomonossow-Universität Moskau“
2013 – Goldmedaille der Russischen Akademie der Wissenschaften „Für Errungenschaften in der Wissenschaft“
2010 – Preis der Regierung der Russischen Föderation im Bildungsbereich