Sabine Adler

Leiterin Reporter-Pool, Deutschlandradio

Sabine Adler

Prof. Dr. Wilfried Bergmann

Mitglied des Senates, Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste

Wilfried Bergmann wurde 1945 geboren. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften, portugiesische und russische Sprache an den Universitäten Saarbrücken und Coimbra/Portugal und legte 1973 die Prüfung als Rechtsassessor ab. Er arbeitete im Folgenden als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes.

Prof. Dr. Wilfried Bergmann

1974/75 war er als Austauschwissenschaftler der Deutschen Forschungsgemeinschaft an das Institut für Staat und Recht der Akademie der Wissenschaften und die Moskauer Lomonossov-Universität vermittelt.

Von 1976 bis 1981 war Wilfried Bergmann im Geschäftsbereich des Bundesministers für Wirtschaft, insbesondere im Ostreferat und später als Verwaltungsdirektor der Bundesstelle für Außenhandelsinformation in Köln tätig.

1981 wurde er in eine Professur der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung berufen und lehrte hier insbesondere im Fachbereich Auswärtige Angelegenheiten. Aus dieser Tätigkeit wurde Wilfried Bergmann 1992 beurlaubt, um zunächst als vermittelter Wissenschaftler des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Moskauer Akademie für Volkswirtschaft und Staatsverwaltung der Russischen Förderation zu lehren. In dieser Zeit koordinierte er im Rahmen des „Transform-Programmes“ der Bundesregierung die deutsche Rechtsberatung in der Russischen Förderation und wirkte an der Erstellung zahlreicher russischer Gesetze im Bereich des Zivil- und Wirtschaftsrechtes mit.

Von 1997-2010 war Wilfried Bergmann Stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Er ist Mitglied des Senates der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Vize-Präsident der Alma Mater Europaea und arbeitet im Präsidium des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands mit. Seit 2013 ist Wilfried Bergmann Mitglied des Präsidiums des Internationalen Wirtschaftsgerichtes in Moskau.

Wilfried Bergmann ist Ehrendoktor der Russischen Akademie der Wissenschaften und Professor an der Internationalen Ökologischen Universität sowie der Akademie für Volkswirtschaft und Staatsverwaltung beim Präsidenten der Russischen Förderation. Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen, insbesondere zum deutsch-russischen Wirtschaftsrecht und wirkte an der Veröffentlichung der Übersetzung wichtiger deutscher Gesetze in die russische Sprache, u.a. des BGB, HGB, Aktien- und GmbH-Rechtes, mit. Zudem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift „Rechtstheorie“. Im Petersburger Dialog ist er Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bildung und Wissenschaft und leitet das Programm „Rechtszusammenarbeit“. Für seine Verdienste wurde ihm im Januar 2015 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse verliehen.

Reinhold Bocklet

Staatsminister a. D.

Geboren am 5. April 1943 in Schongau/Lech, römisch-katholisch, verheiratet, 1 Sohn.

1962 Abitur am Carl von Linde Gymnasium in Kempten.

Studium der Rechtswissenschaft und Politischen Wissenschaft in München, 2. juristisches Staatsexamen.

1972-1979 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Bildungsrates und Referent in der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in der Bayerischen Staatskanzlei.

1976-1981 Lehrauftrag für Politische Systemlehre Universität München.

1977 Wissenschaftlicher Sonderpreis des Bayerischen Landtags.

1973-1979 Mitglied im Bundesvorstand der JU, zuletzt stellv. Bundesvorsitzender.

1984-1995 Landesvorsitzender Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft der CSU.

Seit 1984 Mitglied des Parteivorstands.

1979-1993 Mitglied des Europäischen Parlaments

1989 agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion.

1988 Vorsitzender „Hormon-Untersuchungsausschuss“.

1991 Generalberichterstatter für die Reform der EG-Agrarpolitik.

1993 Vorsitzender des Ausschusses für Recht und Bürgerrechte des Europäischen Parlamentes.

Juni 1993 bis Oktober 1998 Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Oktober 1998 bis Oktober 2003 Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Bayerischen Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Bayern beim Bund.

1994 Mitglied des Landtags (Liste Oberbayern).

1994-2003 Mitglied im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union, zuletzt 1. Vizepräsident des Ausschusses.

2003 Stimmkreisabgeordneter für Fürstenfeldbruck-Ost.

2004 Mitglied des Petersburger Dialogs e. V.

2008-2018 I. Vizepräsident des Bayerischen Landtags (CSU).

Dr. André Brie

Ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments (GUE/NGL-Fraktion) und des Landtags Mecklenburg-Vorpommern (Fraktion DIE LINKE)

André Brie wurde am 13. März 1950 in Schwerin geboren. Nach dem Studium der Außenpolitik am Institut für Internationale Beziehungen in Potsdam-Babelsberg war er von 1976 bis 1989 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an diesem Institut tätig und promovierte 1979. Bis 1986 war Dozent und Lehrstuhlleiter für Fragen der europäischen Sicherheit und Abrüstung. Von 1990 bis 1999 war er Wahlkampfleiter der PDS, zeitweilig stellvertretender Bundesvorsitzender der PDS und bis 1997 Vorsitzender der PDS-Grundsatzkommission.

André Brie ist zudem Mitglied der IG Metall, Gründungsmitglied der Bundesstiftung Rosa Luxemburg und der Kindervereinigung.

Von 1999 bis 2009 war er Mitglied des Europäischen Parlaments, Delegation DIE LINKE.

2011 bis 2016 war André Brie Mitglied des Landtags in Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher für Europapolitik und Verbraucherschutz der Fraktion DIE LINKE im Landtag.

Andreas Engelhardt

Persönlich haftender Gesellschafter, Schüco International KG

Am 1. Oktober 2012 übernahm Andreas Engelhardt (57) den Vorsitz der Geschäftsleitung der Schüco International KG und wurde im September 2014 zum geschäftsführenden, persönlich haftenden Gesellschafter berufen.

Andreas Engelhardt ist Kaufmann und verfügt über eine 40-jährige Berufserfahrung, darunter 30 Jahre in Führungsverantwortung verschiedener Unternehmen.

Von 1977- 1980 absolvierte Andreas Engelhardt eine Ausbildung zum Industriekaufmann (DEVALIT- Automobilzulieferer) und anschließend seinen Wehrdienst.

Herr Engelhardt war von 1993 – 2001 Geschäftsführer der illbruck Bauprodukte International sowie Geschäftsführer der illbruck Automotive International.

Anschließend übernahm er in den Jahren 2001 – 2002 die Interims- Geschäftsführung der HP-Pelzer Group in Witten.

Das Familienunternehmen Bürger Aktiengesellschaft, Hildesheim, berief 2003 Andreas Engelhardt zum Vorstandsvorsitzenden der Gruppe. Die Bürger AG produziert und handelt mit Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzprodukten für die Bauindustrie, betreibt die hagebau- Baumärkte und weitere Baustoffhandlungen.

Ab 2005 bis Oktober 2012 war Herr Engelhardt Vorsitzender der Geschäftsführung der William Prym Gruppe. Die Kernkompetenz des ältesten deutschen, industriellen Familienunternehmens ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Schließsystemen für die Modeindustrie sowie technischen Verschlusssystemen.

Andreas Engelhardt ist Mitglied des Aufsichtsrats der Saint Gobain ISOVER, Ludwigshafen, der Surteco SE, Buttenwiesen sowie der BDO AG, Hamburg und Mitglied des Beirats der Deutschen Bank Bielefeld.

Seit 2016 ist er Mitglied des Petersburger Dialogs und Kuratoriumsmitglied der 2° Stiftung.

Sabine Erdmann-Kutnevic

Vorstand, MEMORIAL Deutschland e. V.

Berufliche Tätigkeit

2013 – heute Referentin für Osteuropa

Sabine Erdmann-Kutnevic

Brot für die Welt – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V., Berlin

Förderung von sozialen Projekten für marginalisierte Bevölkerungsgruppen inRussland, Belarus, der Ukraine und der Republik Moldau, u.a. Menschen mit Behinderungen, mit HIV und/oder Tuberkulose, Kindern und Jugendlichen aussozial schwachen Verhältnissen, alten Menschen, Menschen ohne festen Wohnsitz, Migranten und Flüchtlingen, Angehörigen indigener Völker

1998 – 2012 Freiberufliche Tätigkeit im Bereich Evaluation, Recherche und Übersetzung zu sozialen Themen in Mittel- und Osteuropa

Aufträge u.a. für die Europäische Union, Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Aktion Mensch, Deutscher Caritasverband, Diakonisches Werk der EKD, Heinrich Böll Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Institut für Auslandsbeziehungen

1985 – 1986 Diplom-Chemikerin, Zentralinstitut für Organische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR (Ausschluss wegen Ausreiseantrag)

Schulische und berufliche Ausbildung

1989 – 1995 Studium der Geschichte, der ost- und südosteuropäischen Geschichte und Slawistik, Freie Universität Berlin und Staatliche Universität St. Petersburg
1980 – 1985 Studium der Chemie, Fachrichtung Synthesechemie, Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg
1979 Abitur, Erweiterte Allgemeinbildende Oberschule „Klement Gottwald“, Berlin

Dr. h. c. Gernot Erler

Staatsminister a. D.

Gernot Erler wurde am 3. Mai 1944 in Meißen geboren. Nach seinem Studium der Geschichte, slawischen Sprachen und Politik an der FU Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg war er von 1968 bis 1969 als Verlagsredakteur und danach bis 1979 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg tätig.

Dr. h. c. Gernot Erler

Von 1980 bis 1987 war er Verlagsleiter in Freiburg. Seit 1970 ist Gernot Erler Mitglied der SPD. Von 1983 bis 1997 war er Mitglied im Landesvorstand und seit 1985 Mitglied des Präsidiums der SPD Baden-Württemberg. 1987 bis 2017 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und ab 1994 Mitglied des SPD-Parteivorstandes. 2003 bis März 2006 war er Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt. Von November 2005 bis Oktober 2009 war Gernot Erler Staatsminister beim Bundesminister des Auswärtigen und 2009 bis 2013 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. 2014 bis April 2018 war Gernot Erler Koordinator für die gesellschaftspolitische Zusammenarbeit mit Russland, den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Zentralasien.

Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich im Deutsch-Bulgarischen Forum, in der Deutschen Gesellschaft der Freunde Kasachstans, in der Südosteuropa-Gesellschaft sowie der West-Ost-Gesellschaft Südbaden e. V. und war bis 2018 Koordinator der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs.

Andrea Fischer

Bundesministerin a.D.; Dezernentin für Finanzen und Gebäudewirtschaft, Region Hannover
Koordinatorin der Arbeitsgruppe „Gesundheit“ von Petersburger Dialog

geboren 14.1.1960

Andrea Fischer

1978 Abitur
1978-1981 Ausbildung zur Offsetdruckerin
1981-1985 Tätigkeit als Offsetdruckerin
1985-1990 Studium der Volkswirtschaftslehre, Diplom-Volkswirtin
1990-1991 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Europaparlament
1991-1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin
1994-1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundesversicherungs-anstalt für Angestellte
1995-2002 Mitglied des Deutschen Bundestags
1998-2001 Bundesministerin für Gesundheit
2002-2003 Freie Journalistin und Publizistin
2004-2006 Mitglied des Vorstand IFOK GmbH
2006-2009 Partnerin bei Pleon GmbH, Leiterin des Bereichs Healthcare
2009-2012 Selbständige Beraterin Gesundheitswirtschaft
seit 2012 Regionsrätin der Region Hannover für Finanzen und Gebäudewirtschaft

Dr. phil. Sabine Fischer

Senior Fellow an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Dr. Sabine Fischer

Dr. Sabine Fischer ist Senior Fellow an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Von 2012 bis 2018 leitete sie die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind russische Außenpolitik, EU Politik gegenüber Russland und den östlichen Partnern, sowie die ungelösten Konflikte in der Östlichen Nachbarschaft. Von 2007 bis 2012 war Dr. Fischer als Senior Research Fellow am European Union Institute for Security Studies in Paris beratend für die EU tätig. Sie wurde 2002 mit einer Arbeit über die Bedeutung von Identitätsdiskursen für russische Außenpolitik an der Johann Wolfgang Goethe Universität promoviert. Weitere Stationen ihrer Laufbahn sind u.a. die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und die Freie Universität Berlin.

Forschungsgebiete:

Russland, Südkaukasus, Konflikte (innerstaatliche / Bürgerkriege)

Russische Außen- und Sicherheitspolitik, EU-Russland Beziehungen, ungelöste Konflikte in der Östlichen Nachbarschaft der EU, regionale Beziehungen in Osteuropa und Eurasien

Peter Franck

Sprecher der Sektionskoordinationsgruppe Juristinnen und Juristen und der Länderkoordinationsgruppe Russische Föderation, Amnesty International Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Peter Franck