Anatoli Wassiljewitsch Torkunow

Rektor des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen (MGIMO)

Co-Vorsitzender des Forums  Dialogue de Trianon von der russischen Seite

Anatoli Wasiljewitsch Torkunow

Anatoli Torkunow ist am 26. August 1950 in Moskau geboren. Er absolvierte die Fakultät für Internationale Beziehungen am MGIMO, war im diplomatischen Dienst in Pjöngjang und Washington. Im Jahr 1993 erhielt Anatoli Torkunow den diplomatischen Rang eines Außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters und ist seit 1997 Mitglied des Kollegiums des Außenministeriums Russlands.

Seit 1992 ist er Rektor des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale Beziehungen. Während seiner Tätigkeit als Rektor hat MGIMO den Universitätsstatus erhalten, der Bildungsprozess und die Managementstrukturen wurden grundlegend reformiert und modernisiert, neue Campusse und Universitätsgebäude wurden gebaut, die Universität befindet sich heute in der Weltrangliste der Spitzenuniversitäten.

Er ist Kandidat der historischen Wissenschaften und Doktor der Staatswissenschaften. 2003 wurde Anatoli Torkunow zum Korrespondentenmitglied und 2008 zum Akademiker der Akademie der Wissenschaften gewählt.

Seit 2006 ist er Mitglied des Präsidiums des Rates für Wissenschaft, Technologie und Bildung beim Präsidenten Russlands, seit 2019 ist er Mitglied der Präsidentenkommission zur Entwicklungsstrategie des Brennstoff-Energetischen Komplexes Russlands und Umweltverträglichkeit.

Im September 2017 wurde er auf Beschluss des Präsidenten der Russischen Föderation zum Co-Vorsitzenden des französisch-russischen Forums Dialogue de Trianon ernannt.

Anatoli Torkunow ist Vorsitzender der United Nations Association of Russia, Co-Vorsitzender der Russischen Historischen Gesellschaft, Leiter einer Arbeitsgruppe des Wissenschaftlichen Rates beim Sicherheitsrat der Russischen Föderation, Vorsitzender der Gesellschaftskammer des Gebiets Moskau, Präsident der Russischen Vereinigung für internationale Studien.

Anatoli Torkunow ist ein Fachmann im Bereich internationale Beziehungen, Außenpolitik, asiatische Studien und moderne Geschichte Koreas. Er hat mehr als 200 Werke veröffentlicht.

Anatoli Torkunow wurde von ausländischen Universitäten mit dem Ehrendoktor-Titel  geehrt, ist ausländisches Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Chefredakteur der Zeitschrift „Westnik MGIMO-Universiteta“ (Bote der MGIMO-Universität), Redaktions- und Ratsmitglied der Zeitschriften „Weltwirtschaft und internationale Beziehungen“, „Internationales Leben“, „Russland in der globalen Politik“, „Recht und Verwaltung. 21. Jahrhundert“, „Moskauer Zeitschrift des Völkerrechts“.

Er hat staatliche Auszeichnungen von Russland, Frankreich, Polen, der Republik Korea und anderen Ländern erhalten.

Natalija Sergejewna Tscherkessowa

Leiterin der Presseagentur Rosbalt

Am 15. Februar 1957 in Leningrad geboren.

Natalija Sergejewna Tscherkessowa

Abschluss an der journalistischen Fakultät der Staatlichen Leningrader Universität.

Tätigkeit als Korrespondentin der Zeitung „Smena“ und Chefredakteurin der Kinderzeitschrift „Leningradskie Iskry“.

Mitglied des Journalistenverbandes von St. Petersburg, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Massenmedien der Region Nordwesten. Sie ist Preisträgerin der Prämie des Journalistenverbandes Russlands und zahlreicher anderer Auszeichnungen.

Seit 1990 ist sie Chefredakteurin der Leningrader Zeitung „Tschas-Pik“.

Seit 2000 leitet sie die Nachrichtenagentur „Rosbalt“, eine gesamtrussische Nachrichtenagentur, deren Hauptinteresse sich auf den europäischen Teil Russlands, das Baltikum und Skandinavien richtet.

Verheiratet, hat 2 Kinder.

Sergei Alexandrowitsch Zypljonkow

Geschäftsführer, Greenpeace Russland
Koordinator der Arbeitsgruppe Ökologische Modernisierung des Petersburger Dialogs

Sergej Alexandrowitsch Zypljonkow

Geboren 1966 in Welikije Luki, Gebiet Pskow.

1989 absolvierte er die geographische Fakultät der Moskauer Lomonossow-Universität, und 1994 — den Promotionsstudiengang der geographischen Fakultät.

1985-1989 war er aktiv in der Gruppe für Umweltschutz der geographischen Fakultät tätig und leitete das Informationszentrum „Die Natur“.

Seit 1985 nahm Sergej Zypljonkow an mehr als 10 Expeditionen teil – von Kola Halbinsel bis Baikalsee. Größtenteils waren diese Reisen mit der Projektierung von Naturschutzgebieten (von Landschaftsschutzgebieten bis Nationalparks) verbunden.

1987-1989 leitete er den Schülerumweltklub „Planeta“ bei der Geographischen Gesellschaft der UdSSR. Die Hauptaufgabe des Klubs bestand in der ökologischen Bildung der Schüler.

1989-1993 — Tätigkeit in der Atlantischen Abteilung des Instituts für Meereskunde und Fischereiwirtschaft (Kaliningrad). 1993 begann seine Tätigkeit des Koordinators eines Waldschutzprogramms bei der Greenpeace. In 4 Jahren konnte das Programm beträchtliche Ergebnisse beim Schutz russischer Wälder aufweisen. Des Weiteren leitete er in den Jahren 1994-1997 das Projekt „Welterbe Russlands“, dessen Ziel war, den einzigartigen Naturlandschaften unseres Landes den Status der Weltnaturerbe der UNESCO zu verleihen. Seit dem Projektbeginn bis heute wurden 8 russische Naturgebiete mit einer Gesamtfläche von 19 Mio. ha in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.

Seit 1997 bis heute ist Sergej Zypljonkow geschäftsführender Direktor der Greenpeace Russland. Von 1998 bis 2000 nahm er als offiziell gewählter Vertreter russischer Umweltschutzorganisationen an den Foren der Weltbank „SEO’s Forum on Forest“ teil.

Seit 1999 bis heute ist er Mitglied des Rates des Zentrums für den Schutz der wilden Natur (Moskau) und seit 2000 bis heute – stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der internationalen gesellschaftlichen Organisation „Forest Trends“.

Im Jahre 2000 arbeitete er ehrenamtlich im föderalen Stab des ersten russlandweiten Umweltschutz-Referendums. 2005 wurde Sergej Alexandrowitsch Zypljonkow im Namen der Greenpeace Russland mit dem Preis „Beruf ist Leben“ und dem Zertifikat „Gesellschaftliche Anerkennung“ in der Nominierung „Für herausragenden Beitrag zum Schutz des menschlichen Habitats“ ausgezeichnet.