Jewgeni Alexandrowitsch Primakow

Leiter, Föderalagentur für Angelegenheiten der GUS, für Fragen der im Ausland lebenden Mitbürger und für internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo)

Jewgeni Primakow

Geboren am 29. April 1976

Enkel von Jewgeni Primakow (1929–2015), der sowjetischer und russischer Politiker, Diplomat, ehemaliger Leiter des Dienstes der Außenaufklärung der Russischen Föderation (SWR) (1991–1996), Außenminister (1996–1998), Ministerpräsident von Russland (1998–1999) war.

1999 absolvierte Jewgeni Primakow die Fachrichtung „Geschichte“ an der Fakultät für Geschichte und Philologie der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften.

Er arbeitete als Journalist beim Hörfunksender „Echo Moskaus“, bei der Nachrichtenagentur ITAR-TASS, bei der Zeitschrift „Kommersant-Money“ und schrieb für die „Allgemeine Zeitung“ („Obschtschaja Gaseta“).

Seit 2002 arbeitet er beim Fernsehen. Er war Kriegsberichterstatter für Informationssendungen beim Fernsehsender TWS. Er arbeitete in Israel und im Irak.

Im Mai 2003 bekam er eine Stelle beim Fernsehsender NTW. Er arbeitete als Nachrichtenreporter und Kriegsberichterstatter. Er bereitete Reportagen für Sendungen „Heute“ („Sewodnja“), „Beruf – Reporter“ („Professija – reportjor“) und andere vor. Er berichtete aus Israel, Palästina, Afghanistan, Pakistan, Libyen und aus dem Irak.

2005–2007 war er Leiter des Nahostbüros von NTW. Er arbeitete im Kriegsgebiet. Er beleuchtete die Ereignisse des Zweiten Libanonkriegs sowie die Ereignisse im Gazastreifen.

2007–2011 war er Korrespondent bei der Direktion von Nachrichtensendungen des Fernsehsenders „Perwy Kanal“ (Sendungen „Nachrichten“ – „Nowosti“, „Zeit“ – „Wremja“, „Andere Nachrichten“ – „Drugie nowosti“). Von April 2008 bis Januar 2011 war er Büroleiter des Senders „Perwy Kanal“ in Israel.

2010 war er einer der Gründer und CEO der NGO „Russian Humanitarian Mission“, deren Ziel die Hilfe für von Kriegen und Katastrophen betroffene Menschen ist. Derzeit leitet er den Aufsichtsrat dieser Organisation.

2011–2014 war er im UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) tätig. 2011–2013 vertrat er in der Türkei das UN-Flüchtlingshochkommissariat als Sonderberater für die Flüchtlingspolitik in der Stadt, 2013–2014 arbeitete er in Jordanien im Leitungsbüro für den Nahen Osten und Nordafrika in Amman als Medien- und Kommunikationsbeauftragter.

Seit März 2015 ist er Autor und Moderator der Fernsehsendung „Internationale Rundschau“ („Meschdunarodnoje obozrenije“) beim Sender Russland 24 (Rossija 24).

2017–2018 war er Mitglied der 6. Gesellschaftskammer der Russischen Föderation (ernannt per Dekret des Präsidenten Russlands). Er leitete die Kommission der Kammer für die Entwicklung der Informationsgemeinschaft, Medien und Massenkommunikation, war Leiter des Koordinierungsrats der regionalen Medien.

Seit 30. Mai 2017 ist er Berater des Vorsitzenden der 4. Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, für internationale Fragen und humanitäre Projekte.

Seit November 2017 ist er Sekretär beim russischen Journalisten-Verband.

2018 war er Vertrauter des russischen Präsidentschaftskandidaten Wladimir Putin.

2018-2020 war er Abgeordneter der 7. Staatsduma der Russischen Föderation.

Im Juli 2018 wurde er von der Partei „Einiges Russland“ als Kandidat für den Posten der Abgeordneten in der 7. Staatsduma nominiert. Am 9. September 2018 wurde er zum Abgeordneten der 7. Staatsduma gewählt. In der Staatsduma war er Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten in der Fraktion „Einiges Russland“.

Am 25. September 2018 wurde er zum stellvertretenden Co-Vorsitzenden der Interparlamentarischen Versammlung der Russischen Föderation (das Gremium der Föderalversammlung, das für Kontakte mit ausländischen Parlamenten und der Interparlamentarischen Union zuständig ist) ernannt.

Seit 25. Juni 2020 ist er Leiter der Föderalagentur für Angelegenheiten der GUS, für Fragen der im Ausland lebenden Mitbürger und für internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo).

Ordentlicher Staatsrat der Russischen Föderation III. Klasse (2021)

Alexej Konstantinowitsch Puschkow

Senator der Russischen Föderation, Vorsitzender des zeitweiligen Ausschusses für Kommunikationspolitik und Medien, Mitglied des Ausschusses für Verfassungsgesetzgebung und staatlichen Bau, Föderalrat der Föderalversammlung der Russischen Föderation

Alexej Konstantinowitsch Puschkow

 

geb. am 10. August 1954

Studium – das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen, Fachbereich Internationale Beziehungen im Jahre 1976

Fremdsprachen: Englisch, Französisch

Kandidat der historischen Wissenschaften.

1983-1988 – Redakteur und Berater, Zeitschrift der kommunistischen und Arbeiterparteien „Probleme des Friedens und des Sozialismus“, Prag.

1988-1991 – Berater, internationale Abteilung des ZK der KPdSU

1991-1995 – Stellvertretender Chefredakteur, Zeitung „Moskauer Nachrichten“

1995-1998 – Stellvertretender Generaldirektor, Öffentliches russisches Fernsehen (ORT).

Seit 1998 – Leiter und Moderator der Sendung „Postscriptum“ (Fernsehsender TWZ).

2004-2016 – Mitglied des Rates beim Präsidenten der Russischen Föderation für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte.

2008-2011 – Direktor des Instituts für aktuelle internationale Probleme der Diplomatischen Akademie des Außenministeriums Russlands.

2011-2016 – Abgeordneter der Staatsduma aus der Region Perm seit 2011. Vorsitzender des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der 6. Staatsduma.

Seit 2004 ist er ehrenamtlicher Kulturbeauftragter.

Honorarprofessor an der Russisch-Armenischen (Slawische) Staatlichen Universität, Moskauer Universität für Geisteswissenschaften und Aserbaidschaner Sprachenuniversität (Baku).

Autor von sieben Monographien über die Außenpolitik und die internationalen Beziehungen. Das Buch „Globales Schach. Russische Partei“ (Moskau, 2018) wurde auch in Frankreich veröffentlicht.

Ausgezeichnet mit dem Orden der Ehre, dem Orden der Freundschaft, dem Orden „Für Verdienste um das Vaterland“ des III und IV Grades. Er wurde mit einer Ehrenurkunde und Dankesurkunde des Präsidenten der Russischen Föderation ausgezeichnet. Preisträger des Ludwig-Nobel-Preises und vieler gesellschaftlicher und beruflicher Auszeichnungen.

Verheiratet, hat eine Tochter.

Jewgeni Wladimirowitsch Schljachto

Generaldirektor, Nordwestliches Föderales Medizinisches Forschungszentrum W. A. Almasow beim Gesundheitsministerium der Russischen Föderation

Präsident, Russische Gesellschaft für Kardiologie

Leiter der Arbeitsgruppe Gesundheit

Jewgeni Wladimirowitsch Schljachto

Geboren 1954.

1977 absolvierte er die 1. Hochschule für Medizin „I. P. Pawlow“ in Leningrad.

1994 – 2001 — Prorektor für Wissenschaft und Forschung.

Seit 1997 bis heute leitet er den Lehrstuhl für theoretische Therapie.

Seit 2011 ist Je. W. Schljachto Präsident der Russischen kardiologischen Gesellschaft.

Seit 2001 steht Je. W. Schljachto an der Spitze des Föderalen medizinischen Forschungszentrums W. A. Almasow. Unter seiner Führung wurde somit eine große bildungswissenschaftliche Medizineinrichtung des innovativen Typs gebildet, die in der Lage ist, die Koordinierung von Forschungen und ein hohes Niveau der Lehrtätigkeit für die schnelle Übernahme von Ergebnissen in die Praxis und in die Vorbereitung von hochqualifizierten Spezialisten auf der Basis des Konzepts der translationalen Medizin zu sichern.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tätigkeit von Je. W. Schljachto finden ihren Niederschlag in mehr als 800 Publikationen, 16 Erfindungen und 2 Entdeckungen.

Alexander Nikolajewitsch Schochin

Präsident, Verband russischer Industrieller und Unternehmer

Geboren am 25. Dezember 1951 im Verwaltungsgebiet Archangelsk.

Alexander Nikolajewitsch Schochin

1974 – Diplom der Moskauer Lomonossow-Universität, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Doktor rer. oec. habil. (1989), Professor (1991).

1974-1982 – Tätigkeit im Forschungsinstitut für Ökonomie der Staatlichen Plankommission der UdSSR sowie im Forschungsinstitut für Arbeit des Staatskomitees für Arbeit.

1982-1987 – Leiter des Laboratoriums des Zentralen Forschungsinstituts für Wirtschaftsmathematik der Akademie der Wissenschaften (AW) der UdSSR, Leiter des Laboratoriums des Instituts für Prognostizieren der Volkswirtschaft der AW der UdSSR.

1987-1991 – Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der UdSSR, persönlicher Referent des Ministers für Wirtschaftsfragen, Leiter der Abteilung Internationale Wirtschaftsbeziehungen.

1991-1994 – stellvertretender Vorsitzender der Regierung der Russischen Föderation. Gleichzeitig Minister für Arbeit und Beschäftigung; Wirtschaftsminister; Vorsitzender der Russischen Agentur für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung.

1998 – Stellvertreter des Vorsitzenden der Regierung der RF für Wirtschaft und Finanzen.

1994-2002 – Abgeordneter der Staatsduma in drei Legislaturperioden. In dieser Zeit 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Duma, Leiter der Duma-Fraktion „Unser Haus Russland“, Vorsitzender des Duma-Ausschusses für Kreditanstalten und Finanzmärkte.

Seit 1995 bis heute – Präsident der Nationalen Forschungsuniversität „Hochschule für Ökonomie“. Leiter des Lehrstuhls für Theorie und Praxis des Zusammenwirkens von Business und Administration.

2002-2006 – Vorsitzender des Aufsichtsrates der IG Renessans Kapital

2005-2009 – Mitglied der Öffentlichen Kammer der RF.

Seit 2005 – Präsident des Verbandes der Industriellen und Unternehmer Russlands.

Mitglied in: Kommission für Schaffung und Gestaltung der Nachwuchskader für Verwaltungsaufgaben beim Präsidenten der RF; Wirtschaftsrat beim Präsidenten der RF; Kommissionen der Regierung der RF für die Durchführung der Verwaltungsreform; Kommission gesetzschaffende Tätigkeit; Kommission für Spitzentechnologien und Innovationen; Kommission für Transport und Kommunikation; Kommission für Wettbewerb und Entwicklung von Klein- und mittelständischen Unternehmen.

Unabhängiger Direktor in Aufsichtsräten mehrerer Gesellschaften, darunter OAO Lukoil, TNK-BP Limited, OAO TMK, OAO RSchD.

Verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter, vier Enkelkinder.

Für seine Verdienste um das Vaterland und für seinen großen Beitrag in die Entwicklung der Industrie und des Unternehmertums in Russland sowie für die langjährige fruchtbare Arbeit ist A. N. Schochin mehrfach ausgezeichnet worden: Orden „Für die Verdienste um das Vaterland“ der III. und IV. Klasse, Orden der Ehre, mehrere gesellschaftliche und amtliche Auszeichnungen, darunter: Orden des heiligen rechtgläubigen Fürsten Daniil von Moskau der II. Klasse, Orden der heiligen rechtgläubigen Fürsten Peter und Fevronia von Murom der I. Klasse, Diamantener Ehrenorden „Gesellschaftliche Anerkennung“, Medaille des Sicherheitsrates der RF „Für die Verdienste im Aufbau der nationalen Sicherheit“, Ehrenabzeichen des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten „Für den Beitrag in die internationale Zusammenarbeit“, Orden der Republik Frankreich „Für Verdienste“.

Michail Jefimowitsch Schwydkoi

Beauftragter des Präsidenten der Russischen Föderation für die internationale Kulturzusammenarbeit

Botschafter für Spezialaufträge

I. Zur Person:

Michail Efimowitsch Schwydkoi

Geboren am 5. September 1948.
Geburtsort: Stadt Kant, Kirgisische SSR, UdSSR.

II. Bildung, akademische Grade:

1971 absolvierte er die Staatliche Hochschule für Theaterkunst (GITIS) in der Fachrichtung „Theaterwissenschaft“.
1991 – Doktor der Kunstwissenschaften.
Professor im Lehrstuhl der Geschichte des ausländischen Theaters der Akademie für Theaterkünste der RF, ordentliches Mitglied der Akademie der Geisteswissenschaften.

III. Berufserfahrung:

1973-1987 – Korrespondent, verantwortlicher Schriftleiter der Zeitschrift „Theater“, Verlag „Iskusstwo“.
1987-1990 – stv. Generalredaktor der Zeitschrift „Theater“, Verlag „Kunst“.
1991-1993 – Generaldirektor des Verbundes von Redaktionen und Verlagen „Kultura“.

Ministerium für Kultur und Tourismus:

1993-1997 – stellvertretender Kulturminister der RF.
1997-1998 – erster Chefredakteur des TV-Kanals „Kultura“.
1998-2000 – Vorsitzender der Russischen staatlichen Fernseh- und Hörfunkgesellschaft.
2000-2004 – Minister für Kultur der Russischen Föderation.
2004-2008 – Leiter der Föderalen Agentur für Kultur und Filmkunst.
Seit 2007 – Ko-Vorsitzender der Staatsübergreifenden Stiftung für humanitäre Zusammenarbeit der GUS-Staaten.
Seit 2008 bis heute – Sondergesandter des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale Zusammenarbeit im Kultursektor, Sonderbotschafter des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten Russlands.

V. Auszeichnungen:

• Orden der Freundschaft (2013), Orden „Für die Verdienste um das Vaterland“ IV. Klasse (2008), Orden der Ehre (1987).
• Träger der Staatsprämie der RF (1999).
• Ritter des nationalen Ordens der Ehrenlegion (Frankreich).
• staatliche Auszeichnungen Armeniens, Aserbaidschans, Bulgariens, Italiens, Kasachstans, Moldawiens, Polens, der Ukraine, Frankreichs und Deutschlands.

VI. Gesellschaftliche Tätigkeit:

• wissenschaftlicher Betreuer, Dozent an der Hochschule für Kulturpolitik und Verwaltung im geistigen Sektor (Fakultät) der Lomonossow-Universität Moskau. Professor der Russischen Akademie der Theaterkunst
• Intendant des Moskauer Musical-Theaters
• Vorsitzender des Exekutivkomitees des Aufsichtsrates des Bolschoi-Theaters
• Vorsitzender des Gesellschafterrates der nichtkommerziellen Partnerschaft „Komitee für industrielle TV-Prämien“
• TV-Moderator in Fernsehkanälen „Kultura und TWZ
• Kolumnist der Zeitung „Rossijskaja gaseta“
• Mitglied diverser Künstlerverbände Russlands (Schriftsteller-, Journalisten-, Theaterschaffendenverband u. a.)

• Autor von 3 Büchern, 10 Filmen und über 1000 Publikationen

VII. Familie:

Verheiratet, zwei Söhne

Margarita Simonowna Simonjan

Chefredakteurin des Fernsehsenders RT und des Medienunternehmens Rossija Sewodnja (Russland Heute)

Margarita Simonowna Simonjan

Margarita Simonjan ist in Krasnodar geboren. Sie absolvierte die Fakultät für Journalistik der Staatlichen Universität Kuban. Ihre journalistische Tätigkeit begann 1998 in Krasnodar in einer lokalen Rundfunkgesellschaft, wo sie als Korrespondentin tätig war. 2001 wurde sie zur Leiterin des südrussischen Büros der WGTRK (Allrussische staatliche Fernseh- und Radiogesellschaft), danach arbeitete sie im Pressestab des Präsidenten Russlands. Im September 2004 berichtete sie über die Geiselnahme von Beslan.

Sie leitet den Fernsehsender RT seit seiner Gründung im Jahre 2005. Heutzutage gehören zu dem Fernsehnetz RT schon 8 Nachrichten- und Dokumentationssender, Nachrichtenportale in sechs Sprachen sowie internationale Nachrichtenagentur RUPTLY. Jede Woche wird RT von 100 Millionen Zuschauern in 47 Ländern (nach Ipsos) gesehen. RT war der erste Nachrichtensender, der 10 Milliarden YouTube-Aufrufe erreicht hatte, damit kam er BBC, CNN, Al Jazeera, Euronews, FOX News zuvor. RT ist neunmaliger Emmy-Finalist und Gewinner des Hauptpreises beim Festival international de Télévision de Monte-Carlo.

2013 wurde Margarita Simonjan Chefredakteurin des Medienunternehmens Rossija Sewodnja (Russland Heute). Unter ihrer Leitung wurde im Rahmen des Medienunternehmens Rossija Sewodnja die Nachrichtenagentur und der Radiosender Sputnik mit Informationshubs in vielen Ländern gegründet.

Sie ist mit dem Alexander-Newski-Orden, Verdienstorden für das Vaterland (IV. Klasse), Orden der Freundschaft für den Beitrag zur Entwicklung des russischen Fernsehens sowie mit der Medaille für die Stärkung der Kampfgemeinschaft ausgezeichnet. 2013 schaffte sie unter die ersten fünf einflussreichsten Frauen Russlands im Bereich Medien. 2014 erhielt sie den nationalen Preis „Medienmanager Russlands“ in der Kategorie „Fernsehen“. 2017 trat in das Ranking der 100 einflussreichsten Frauen der Welt nach dem Magazin Forbes, in dem sie 13 Punkte mehr als Ex-Außenministerin und ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton bekam.

Olga Mironowna Sinowjewa

Ko-Vorsitzende des Sinowjew-Klubs der Internationalen Nachrichtenagentur „Rossija segodnja“ Präsidentin der Internationalen Gesellschaft „Russland—Deutschland“

Leiterin des Internationalen Sinowjew-Wissenschafts- und Bildungszentrums, Fakultät für globale Prozesse, Staatliche Lomonossow-Universität Moskau

Direktorin des Sinowjew-Biographie-Institutes

Olga Mironowna Sinowjewa

Persönlichkeit des russischen öffentlichen Lebens, Philosophin und Publizistin, Ehefrau und Mitstreiterin des russischen Denkers, Logikers, Sozialwissenschaftlers und Schriftstellers Alexander Alexandrowitsch Sinowjew.

Seit 2014 – Ko-Vorsitzende des Sinowjew-Klubs Internationale Nachrichtenagentur „Russland heute“.

O. M. Sinowjewa ist Leiterin des Biografischen Instituts Alexander Sinowjew, ehrenamtliche Wissensvermittlerin der Universität Augsburg (Bayern), Leiterin des Internationalen bildungswissenschaftlichen Zentrums A. A, Sinowjew an der Fakultät für globale Prozesse der Lomonossow-Universität, Chefredakteurin der Zeitschrift „SINOWJEW“, Mitglied des Redaktionsbeirates der Zeitschrift „Regionen Russlands“, Vizepräsidentin der internationalen Klavierwettbewerbs „Europa-Asien“, Producerin des Balletts „Der Schrei“ nach dem Roman „Geh auf Golgatha“ von Alexander Sinowjew im Nationalen Akademischen Opern- und Ballettheater von Odessa (die Uraufführung fand am 15. Mai 2014 statt), Vorsitzende des Parteiprojekts „Landsleute“ der Partei „Einiges Russland (auf parteiloser Basis).

Regelmäßig publiziert sie und tritt in Hörfunk- bzw. TV-Programmen von russischen und ausländischen Medien auf sowie hält Vorlesungen in Russland und im Ausland. Sie ist Autorin der Artikelsammlung „Es gibt einen Ausweg!“, Verlag KANON+.

Seit dem 18. Mai 2016 ist sie Präsidentin der internationalen Gesellschaft „Russland-Deutschland“.

Prof. Dr. Juri Petrowitsch Sintschenko

Juri Petrowitsch Sintschenko

Direktor des Psychologischen Instituts, Russische Akademie der Bildung

Dekan der Fakultät für Psychologie, Lomonossow-Universität Moskau

1993 Abschluss an der Fakultät Psychologie der Lomonossow-Universität Moskau, 1997 Aspirantur an der Fakultät Psychologie der Lomonossow-Universität, 1998 Verteidigung der Dissertation, 2003 Habilitation

Seit 2003 Leiter des Lehrstuhls für Methodologie der Psychologie, Fakultät Psychologie, Lomonossow-Universität Moskau

Seit 2006 Dekan der Fakultät Psychologie, Lomonossow-Universität Moskau

Seit 2007 Präsident der Russischen Gesellschaft für Psychologie

Seit 2018 Präsident der Russischen Akademie für Bildung

Juri Sintschenko ist ein bekannter Spezialist auf dem Feld der Methodologie der Psychologie, für Fragen der Psychologie der Sicherheit und der Terrorresistenz, für Anwendungsprobleme moderner Informationstechnologien im Bereich der psychologischen Bildung, sowie für Informationssicherheit von Kindern und Jugendlichen. Seine Arbeiten sind in Russland und im Ausland weithin bekannt.

Sintschenko ist Mitglied wissenschaftlich-methodologischer Kommissionen und von Expertengremien des Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen der Russischen Föderation, des Ministeriums, des Bildungsministeriums der Russischen Föderation, des Ministeriums für Gesundheitswesen der Russischen Föderation, des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, des Innenministeriums der Russischen Föderation, des Ministeriums, des Katastrophenschutzministeriums der Russischen Föderation, des Justizministeriums der Russischen Föderation, des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation sowie der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation.

Er ist Autor von 275 wissenschaftlichen Arbeiten, darunter auch fremdsprachlichen, sowie Mitautor von 60 wissenschaftlichen Monographien.

Sintschenko hat zwei Habilitanden und zehn Doktoranden betreut.

Ehrungen:
2018 – Ehrenurkunde der Regierung der Russischen Föderation „Für große persönliche Beiträge zur Entwicklung der Bildung und langjährige engagierte Arbeit“
2018 – Preis der Stadt Moskau im Bildungsbereich „Für große Beiträge zur Entwicklung eines Systems der methodischen Begleitung digitaler Bildung für Pädagogen von Bildungseinrichtungen der Stadt Moskau zum Einsatz neuer Technologien im Bereich der Lehre und Erziehung von Kindern und Jugendlichen“
2018 – Medaille des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation „Für Errungenschaften im Bereich innovativer Technologien“
2016 – Lew-Wygotski-Medaille des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation „Für Verdienste im Bereich der psychologischen Wissenschaften
2016 – Medaille des Innenministeriums der Russischen Föderation „Für den Beitrag zur Stärkung der Rechtsordnung
2016 – Ehrenurkunde des Ministeriums für Gesundheitswesen der Russischen Föderation „Für langjährige engagierte Arbeit und in Verbindung mit dem 50-jährigen Jubiläum der Fakultät Psychologie der Lomonossow-Universität Moskau“
2013 – Goldmedaille der Russischen Akademie der Wissenschaften „Für Errungenschaften in der Wissenschaft“
2010 – Preis der Regierung der Russischen Föderation im Bildungsbereich

Prof. Dr. Wladislaw Petrowitsch Terechow

Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter a. D.

Professor, Lehrstuhl für Diplomatie, Moskauer Staatliche Universität für internationale Beziehungen

Geboren am 5.11.1933 in Rostow am Don.

Prof. Dr. Wladislaw Petrowitsch Terechow

Nach der Beendigung der Moskau Staatsuniversität für Internationale Beziehungen (MGIMO) im diplomatischen Dienst im Zentralapparat des Außenministeriums der UdSSR und im Ausland tätig. Von 1981 bis 1986 arbeite in der sowjetischen Botschaft in der BRD. Zur Zeit Professor an der MGIMO. Hat den Status eines außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters.

Oleg Nikolajewitsch Tjapkin

Direktor der Dritten Europa-Abteilung, Außenministerium der Russischen Föderation

Oleg Nikolaewitsch Tjapkin

geb. 1968

1990 absolvierte er das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen beim Außenministerium der UdSSR. Seit Februar 2021 hat er den diplomatischen Rang eines Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters. Er spricht Deutsch, Englisch und Französisch.

Seit 1990 ist er im Außenministerium der Russischen Föderation tätig. Er hatte verschiedene Posten in der Zentrale des Außenministeriums und im Ausland inne.

2008-2015 war er Berater und Gesandter der Russischen Botschaft in der Republik Österreich.

2015-2018 war er stellv. Direktor der Dritten Europa-Abteilung im Außenministerium der Russischen Föderation.

Seit 15. Januar 2018 ist er Direktor der Dritten Europa-Abteilung im Außenministerium der Russischen Föderation.

Er ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.