Wilhelm Lückel

Erster Vorsitzender des Deutschen Russischlehrerverbands

Jahrgang 1951
Abitur 1970

Studium der Anglistik und Russistik an der Philipps-Universität Marburg 1972-1977
Lehrer für Englisch und Russisch am Alexander-von- Humboldt-Gymnasiums in Lauterbach (Hessen) und ab 1989 an der Vogelsbergschule in Schotten (Hessen)
Stellvertretender Schulleiter 1989-2013
Schulleiter 2013-2017
seit 1986 Vorstandsmitglied des Hessischen Russischlehrerverbands (Hess. RLV), seit 2009-2019 1. Vorsitzender des Hess. RLV
seit 2006 Vorstandsmitglied des Deutschen Russischlehrerverbands (DRLV) , seit 2018 1. Vorsitzender des DRLV

Dr. Johann Wadephul MdB

Mitglied des Vorstands, Petersburger Dialog e.V.
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Außen-, Verteidigungs-, und Sicherheitspolitik, Europarat

Dr. Johann Wadephul MdB

Zur Person

Geboren am 10. Februar 1963 in Husum
Familie verheiratet, 3 Kinder
Beruf Rechtsanwalt

Politische Funktionen

Seit 01/2018 – Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Außen-, Verteidigungs-, und Sicherheitspolitik, Europarat

Seit 10/2017 – Mitglied des 19. Deutschen Bundestages

Seit 04/2017 – Stellvertretender Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Schleswig-Holstein

Seit 03/2017 – Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein im Deutschen Bundestag

06/2017 – Wahl zum Direktkandidaten der CDU im Bundestagswahlkreis Rendsburg- Eckernförde für die Wahl am 24. September 2017

11/2014-11/2016 – Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein

09/2015 – Alternierender Vorsitzender des gemeinsamen Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat

10/2013 – Mitglied des 18. Deutschen Bundestages

  • Vorsitzender des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung
  • Ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
  • Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union
  • Stellvertretendes Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates

seit 11/2010 – Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschland

seit 10/2009 – Mitglied des 17. Deutschen Bundestages

seit 01/2006 – Kreisvorsitzender der CDU Rendsburg-Eckernförde

04/2005-10/2009 – Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion

03/2000-10/2009 – Mitglied im Schleswig-Holsteinischen Landtag

2000-2002 – Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein

11/1997-07/2000 – Generalsekretär der CDU Schleswig-Holstein

1992-1996 – Landesvorsitzender der Jungen Union Schleswig-Holstein

1982 – Eintritt in die CDU und Junge Union

Ausbildung und beruflicher Werdegang

seit 07/2009 – Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht
seit 04/1995 – Rechtsanwalt
1995 – Promotion zum Dr. jur.
1993-1995 – Rechtsreferendariat im Landgerichtsbezirk Kiel
1986-1991 – Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
1982-1986 – Zeitsoldat (Major d. R.)
1981 – Abitur an der Meldorfer Gelehrtenschule

Manuel Sarrazin MdB

Mitglied des Deutschen Bundestages, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen

Beruflicher Werdegang

Manuel Sarrazin MdB, (c) Bündnis 90/Die Grünen

Studium der Geschichte, Osteuropastudien und Jura zunächst an der Universität Bremen, dann an der Universität Hamburg, Abschluss 2013

Politische Tätigkeiten

Parteifunktionen

1999 – 2001 Mitglied im Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen Harburg

2002 – 2003 Mitarbeit im erweiterten Landesvorstand der Grünen Jugend Hamburg

2001 – 2004 Vorstandsprecher von Bündnis 90/Die Grünen Harburg

2005 Beisitzer im Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen Harburg

2008 – 2011 Beisitzer im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Hamburg

2011 – 2015 Stellv. Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Hamburg

Abgeordnetenfunktionen

2004 – 2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Hamburg für Europa, Internationales und Jugendbeteiligung

seit 2008 Mitglied des Deutschen Bundestages

2009 – 2017 Sprecher und Obmann für Europapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Mitglied im Europaausschuss, Mitglied im Unterausschuss zu Fragen der Europäischen Union, stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss

seit 2018 Sprecher für Osteuropapolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Mitglied im Europaausschuss und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss

Sonstige politische Ämter und Mitgliedschaften

1998 Eintritt in die Partei Bündnis 90/Die Grünen Hamburg

1999 – 2002 Gründungsmitglied, Schatzmeister und Veranstaltungskoordinator der Jugendinitiative Politik e.V.

2006 – 2015 Stellvertretender Landesvorsitzender der Europa-Union Hamburg e.V., Mitglied seit 2004

seit 2009 Mitglied im Vorstand von Help e.V.

bis 2010 Mitglied im Vorstand des Deutsch-Zyprischen Forums e.V.

seit 2010 Vorsitzender der Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag

seit 2012 Mitglied im Kuratorium des Instituts für Europäische Politik

seit 2014 Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft

seit 2014 Mitglied im Vorstand der Europäischen Bewegung Deutschland e.V.

seit 2018 Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag

Dirk Wiese MdB

SPD-Bundestagsfraktion, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, Auswärtiges Amt
Koordinator der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft

Dirk Wiese ist seit April 2018 Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft.

Dirk Wiese MdB

  • Geboren am 11. Juli 1983 in Paderborn, verheiratet, ein Kind
  • 2003 Allgemeine Hochschulreife
  • 2003-2004 Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO)
  • 2004-2008 Studium der Rechtswissenschaften in Marburg und Münster, 1. Staatsexamen 2008, 2008-2010 Referendariat im Bezirk des OLG Hamm mit einem Aufenthalt an der Deutschen Botschaft in New Delhi, 2. Staatsexamen 2010
  • 2010-2013 Büroleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter von Franz Müntefering MdB
  • seit 2003 Mitglied der SPD; seit 2006 Ortsvereinsvorsitzender der SPD in Brilon, 2008-2012 stellvertretender Vorsitzender der SPD im Hochsauerlandkreis (HSK), seit 2012 Vorsitzender der SPD HSK, seit 2017 Sprecher der SPD Südwestfalen
  • seit 2013 über die Landesliste NRW gewählter Bundestagsabgeordneter, Wahlkreis 147 Hochsauerlandkreis; 2013-2017 ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, zudem Mitglied im 5. Untersuchungsausschuss (Abgasausschuss), zudem stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Haushaltsausschuss
  • 2013-2017 Sprecher des Gesprächskreises Südasien/Südostasien der SPD-Bundestagsfraktion
  • 2013-2018 stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe
  • 2017-2018 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
  • seit 2018 Vorsitzender der Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe
  • seit 2018 Mitglied der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe
  • seit 2018 ordentliches Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft
  • seit 2018 Mitglied der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
  • Seit 2018 Sprecher des Seeheimer Kreises

Dr. Daniela Schwarzer

Direktorin, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V.

Seit 1. Juli 2017 leitet Dr. Daniela Schwarzer die DGAP, nachdem sie vom November 2016 bis Juni 2017 das Forschungsinstitut der DGAP geleitet hat.

Dr. Daniela Schwarzer

Zuvor war sie Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete sein Berliner Büro und Europa-Programm. Von 2008 bis 2013 leitete sie bei der Stiftung Wissenschaft und Politik die Forschungsgruppe Europäische Integration. Zuvor arbeitete sie als Redakteurin und Frankreich-Korrespondentin der Financial Times Deutschland. 2014 wurde Daniela Schwarzer zur Senior Research Professorin an der Johns Hopkins University ernannt und war Fritz-Thyssen-Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Universität Harvard. Über mehrere Jahre unterrichtete sie u.a. an der Freien Universität Berlin, der Hertie School of Governance, und hielt Lehraufträge am Collège d’Europe in Brügge, am European Institute in Macau und an der Universität Salzburg.

Annegret Wulff

Geschäftsführerin, MitOst e. V.
Koordinatorin der Arbeitsgruppe Zukunftswerkstatt

Annegret Wulff ist Geschäftsführerin von MitOst, einer unabhängigen, gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Berlin. MitOst vernetzt aktive Bürgerinnen und Bürger in einem offenen und vielfältigen Netzwerk aus über 40 Ländern in Europa und seinen Nachbarregionen. Über kulturelle, sektorale und sprachliche Grenzen hinweg, fördert die Organisation den kulturellen Austausch, aktive Partizipation sowie sozialen Zusammenhalt und nachhaltige Entwicklung in Stadt und Land. Annegret Wulff ist seit 2001 bei MitOst tätig. Unter anderem entwickelte und skalierte sie das Theodor-Heuss-Kolleg in mehr als 20 Länder Ost- und Mittel-und Südosteuropas, der Türkei und Nordafrika. Sie verantwortet die Aktivitäten der Organisation in Russland, unter anderem Aufbau von Kooperationsprogrammen in Perm, Sibirien, St. Petersburg und in Ulyanovsk und den Aufbaus der „Plattform für Soziale Innovationen“ in Moskau. Darüber hinaus vertritt sie MitOst in europäischen Netzwerken, dazu zählen u.a. das EU-Russia Civil Society Forum, der Petersburger Dialog, NECE. Annegret Wulff studierte Slavistik, Germanistik und Betriebswirtschaftslehre in Potsdam und Smolensk, Russland.

 

Ulrich Wilhelm

Intendant, Bayerischer Rundfunk

Ulrich Wilhelm ist seit 1. Februar 2011 Intendant des Bayerischen Rundfunks.

Ulrich Wilhelm

Der gebürtige Münchner ist Journalist und Jurist. Von 1981 bis 1983 studierte er an der Deutschen Journalistenschule in München und erwarb dort das Redakteursdiplom. Während seines Studiums der Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau und München und seiner Referendarzeit arbeitete Wilhelm als freier Journalist unter anderem für den Bayerischen Rundfunk und als Congressional Fellow beim US-Kongress in Washington D. C.

1991 trat er in den Staatsdienst ein, zunächst im Bayerischen Staatsministerium des Innern, später wechselte er in die Bayerische Staatskanzlei. 1999 wurde er Pressesprecher des Ministerpräsidenten und der Bayerischen Staatsregierung, 2004 Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Im November 2005 wurde Wilhelm Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher im Rang eines beamteten Staatssekretärs.

Seit dem 1. Januar 2018 ist Wilhelm auch Vorsitzender der ARD. In der Europäischen Rundfunkunion (EBU) vertritt er ARD und ZDF im höchsten Entscheidungsgremium, dem Executive Board. Er ist u.a. Mitglied im Hochschulrat der Technischen Universität München, im Universitätsrat der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und im Kuratorium der Roland-Berger-Stiftung. 2013 wurde Wilhelm mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet sowie mit dem „Tutzinger Löwen“ der Evangelischen Akademie Tutzing. 2016 erhielt er den Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik.

Dr. Anna Veronika Wendland

Direktion, Forschungskoordination, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung

Geboren am 06.06.1966 in Remscheid, verheiratet, drei Söhne.

Dr. Anna Veronika Wendland

Osteuropahistorikerin, Forschungskoordinatorin in der Direktion des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung / Institut der Leibniz-Gemeinschaft, Marburg. Lehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Slavistik in Köln und Kiew, Promotion in Köln, berufliche Stationen am GWZO Leipzig und an der Universität München.

Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Geschichte Russlands und der Ukraine, russisch-ukrainische Verflechtungsgeschichte; Nationalismusforschung, Städtegeschichte, Technikgeschichte, Sicherheitsforschung.

Aktuelles Forschungsprojekt zur Geschichte von Atomstädten, Arbeitswelten und Sicherheitskulturen der Kernenergie in Ost- und Westeuropa.
Leiterin einer Leibniz-SAW-Forschergruppe zur Umwelt- und Technikgeschichte Polesiens, das auch als „Landschaft von Tschernobyl“ bekannt wurde.
Stellvertretende Leiterin einer Konzeptgruppe im Sonderforschungsbereich SFB-TRR 138 „Dynamiken der Sicherheit“ (Marburg/Gießen)

Mitglied der deutsch-ukrainischen HistorikerInnenkommission Mitglied des Beirats Europa/Transatlantik der Heinrich-Böll-Stiftung Mitglied des Herder-Forschungsrats

Dr. h.c. Frank-J. Weise

Vorsitzender des Vorstands der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung
Ehemaliger Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit und ehemaliger Leiter und Sanierer des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Geboren am 8. Oktober 1951 in Radebeul/Dresden, verheiratet, zwei Kinder

Dr. h.c. Frank-J. Weise

Beruflicher Werdegang

Bundeswehr 1972 – 1985
Ausbildung als Offizier der Bundeswehr, Studium der Betriebswirtschaftslehre, Einsatz als Kompaniechef, Jugendoffizier, Bataillonskommandeur (R), Stellv. Regimentskommandeur (R), Dezernent NATO-Stab (R) in Brüssel, Inspizient der Bundeswehr für Nachwuchsgewinnung (R), Oberst d. Reserve.

Industrie 1985 – 2002

Controller eines Unternehmensbereichs der VDO Adolf Schindling AG, Frankfurt
Vorsitzender der Geschäftsführung der Braunschweiger Hüttenwerk GmbH, Braunschweig mit Tochtergesellschaften in USA und Brasilien
Geschäftsführer einer Beratungsgesellschaft Frankfurt, Basel
Vorstand der FAG Automobiltechnik AG mit Tochtergesellschaften in Europa, Amerika, Asien und zusätzlich Personalchef Führungskräfte der weltweiten FAG-Gruppe, Schweinfurt
Mitgründer und später Vorsitzender des Vorstands der Microlog-Logistics AG, Frankfurt

Öffentlicher Bereich 2002 – 2017

Mitglied des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit, verantwortlich für Finanzen, Personal & Informationstechnologie, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Leiter und Sanierer des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (9.2015 bis 12.2016)
Beauftragter der Bundesregierung für Flüchtlingsmanagement 2017

Mandate

Vorsitzender des Vorstands der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Frankfurt/Main
Senator der Deutschen Nationalstiftung, Hamburg
Mitglied im Beirat der Post-Stiftung und des IZA (Institut der Zukunft der Arbeit), Bonn
Partner bei Rantum Capital GmbH, Frankfurt
Mitglied im Beirat KPS Capital GmbH, Frankfurt
Mitglied im Beirat Odewald KMU II, Berlin
Ehrenamtlicher Präsident der Johanniter Unfallhilfe, Berlin

Dr. Antje Vollmer

Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestags a. D.

Foto: Markus Nowak