Waleri Alexandrowitsch Fadejew

Berater des Präsidenten der Russischen Föderation, Vorsitzender des Rates für Menschenrechte und Entwicklung der Zivilgesellschaft beim Präsidenten der Russischen Föderation

Koordinator der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft des Petersburger Dialogs

Waleri Alexandrowitsch Fadejew

geb. am 10. Oktober 1960 in Taschkent

1983 absolvierte er die Fakultät für Management und Angewandte Mathematik des Moskauer Instituts für Physik und Technologie (MIPT).

1983-1984 arbeitete er im Konstruktionsbüro Almas.

1984-1986 diente er in der Sowjetarmee.

1986-1988 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Rechenzentrum der UdSSR tätig und beschäftigte sich mit Fragen der Makroökonomie.

1988-1990 arbeitete er beim Institut für Energieforschung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR.

1990-1992 war er wissenschaftlicher Oberassistent beim Institut für Marktprobleme der Akademie der Wissenschaften der UdSSR.

1993-1995 arbeitete er als stellvertretender Direktor des Experteninstituts beim Russischen Verband der Industriellen und Unternehmer.

1992-1995 war er Experte und wissenschaftlicher Redakteur der Wochenzeitschrift „Kommersant-Weekly“.

1995-1998 war er als wissenschaftlicher Redakteur und erster stellvertretender Chefredakteur der wöchentlichen analytischen Zeitschrift „Expert“ tätig.

1998 arbeitete er als erster stellvertretender Chefredakteur der Zeitung „Iswestija“.

1998-2017 war er Chefredakteur der Zeitschrift „Expert“.

2006-2017 war er Generaldirektor des Medienunternehmens Expert.

2016-2018 war er Moderator der Nachrichtensendung „Wremja“ (Zeit) beim Fernsehsender Perwy kanal (Erster Kanal).

2017-2019 arbeitete er als Sekretär der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation.

Im Oktober 2019 wurde er per Dekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Berater des Präsidenten der Russischen Föderation und Vorsitzenden des Rates für Menschenrechte und Entwicklung der Zivilgesellschaft beim Präsidenten der Russischen Föderation ernannt.

Andrej Nikolajewitsch Klepatsch

Andrej Nikolajewitsch Klepatsch

Andrej Nikolajewitsch Klepatsch

Stellv. Vorsitzender (Chefökonom), Staatliche Korporation für Entwicklung „VEB.RF“

Koordinator der Arbeitsgruppe Wirtschaft des Petersburger Dialogs

Geboren am 4. März 1959 in Moskau

1981                    Abschluss an der Lomonossow-Universität Moskau als „Ökonom, Dozent der politischen Ökonomie“, Spezialisierung in „Politischer Ökonomie“

1981—1991       Assistent, Leitender Dozent am Lehrstuhl für Politische Ökonomie, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Lomonossow-Universität Moskau

1991—1998      Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Laboratoriums, Institut für volkswirtschaftliche Prognostik, Russische Akademie der Wissenschaften

1998-1999       Direktor des Referats für Analyse an der Zentralbank der Russischen Föderation

1999-2004      Geschäftsführer, Stiftung für ökonomische Forschungen „Zentrum für Entwicklung“

2004-2008     Leiter des Referats für makroökonomische Prognostik, Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Russischen Föderation

Feb. 2008 – Jul. 2014       Stellv. Minister für ökonomische Entwicklung der Russischen Föderation

seit Juli 2014   an der Staatliche Korporation für Entwicklung „VEB.RF“

Für den Ausbau des Finanzsystems der Russischen Föderation sowie die Ausgestaltung und Entwicklung seiner einzelnen Institute geehrt mit der Auszeichnung „Verdienter Ökonom Russlands“ und mit der Ehrenurkunde des Präsidenten der Russischen Föderation.

Ausgezeichnet mit dem „Orden der Ehre“ für Arbeitserfolge, langjährige engagierte Arbeit sowie aktive öffentliche Tätigkeit.

Sergei Alexandrowitsch Zypljonkow

Geschäftsführer, Greenpeace Russland
Koordinator der Arbeitsgruppe Ökologische Modernisierung des Petersburger Dialogs

Sergej Alexandrowitsch Zypljonkow

Geboren 1966 in Welikije Luki, Gebiet Pskow.

1989 absolvierte er die geographische Fakultät der Moskauer Lomonossow-Universität, und 1994 — den Promotionsstudiengang der geographischen Fakultät.

1985-1989 war er aktiv in der Gruppe für Umweltschutz der geographischen Fakultät tätig und leitete das Informationszentrum „Die Natur“.

Seit 1985 nahm Sergej Zypljonkow an mehr als 10 Expeditionen teil – von Kola Halbinsel bis Baikalsee. Größtenteils waren diese Reisen mit der Projektierung von Naturschutzgebieten (von Landschaftsschutzgebieten bis Nationalparks) verbunden.

1987-1989 leitete er den Schülerumweltklub „Planeta“ bei der Geographischen Gesellschaft der UdSSR. Die Hauptaufgabe des Klubs bestand in der ökologischen Bildung der Schüler.

1989-1993 — Tätigkeit in der Atlantischen Abteilung des Instituts für Meereskunde und Fischereiwirtschaft (Kaliningrad). 1993 begann seine Tätigkeit des Koordinators eines Waldschutzprogramms bei der Greenpeace. In 4 Jahren konnte das Programm beträchtliche Ergebnisse beim Schutz russischer Wälder aufweisen. Des Weiteren leitete er in den Jahren 1994-1997 das Projekt „Welterbe Russlands“, dessen Ziel war, den einzigartigen Naturlandschaften unseres Landes den Status der Weltnaturerbe der UNESCO zu verleihen. Seit dem Projektbeginn bis heute wurden 8 russische Naturgebiete mit einer Gesamtfläche von 19 Mio. ha in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.

Seit 1997 bis heute ist Sergej Zypljonkow geschäftsführender Direktor der Greenpeace Russland. Von 1998 bis 2000 nahm er als offiziell gewählter Vertreter russischer Umweltschutzorganisationen an den Foren der Weltbank „SEO’s Forum on Forest“ teil.

Seit 1999 bis heute ist er Mitglied des Rates des Zentrums für den Schutz der wilden Natur (Moskau) und seit 2000 bis heute – stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der internationalen gesellschaftlichen Organisation „Forest Trends“.

Im Jahre 2000 arbeitete er ehrenamtlich im föderalen Stab des ersten russlandweiten Umweltschutz-Referendums. 2005 wurde Sergej Alexandrowitsch Zypljonkow im Namen der Greenpeace Russland mit dem Preis „Beruf ist Leben“ und dem Zertifikat „Gesellschaftliche Anerkennung“ in der Nominierung „Für herausragenden Beitrag zum Schutz des menschlichen Habitats“ ausgezeichnet.

Jewgeni Wladimirowitsch Schljachto

Generaldirektor, Nordwestliches Föderales Medizinisches Forschungszentrum W. A. Almasow beim Gesundheitsministerium der Russischen Föderation

Präsident, Russische Gesellschaft für Kardiologie

Leiter der Arbeitsgruppe Gesundheit

Jewgenij Wladimirowitsch Schljachto

Geboren 1954.

1977 absolvierte er die 1. Hochschule für Medizin „I. P. Pawlow“ in Leningrad.

1994 – 2001 — Prorektor für Wissenschaft und Forschung.

Seit 1997 bis heute leitet er den Lehrstuhl für theoretische Therapie.

Seit 2011 ist Je. W. Schljachto Präsident der Russischen kardiologischen Gesellschaft.

Seit 2001 steht Je. W. Schljachto an der Spitze des Föderalen medizinischen Forschungszentrums W. A. Almasow. Unter seiner Führung wurde somit eine große bildungswissenschaftliche Medizineinrichtung des innovativen Typs gebildet, die in der Lage ist, die Koordinierung von Forschungen und ein hohes Niveau der Lehrtätigkeit für die schnelle Übernahme von Ergebnissen in die Praxis und in die Vorbereitung von hochqualifizierten Spezialisten auf der Basis des Konzepts der translationalen Medizin zu sichern.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tätigkeit von Je. W. Schljachto finden ihren Niederschlag in mehr als 800 Publikationen, 16 Erfindungen und 2 Entdeckungen.

Igor Anatoljewitsch Maximzew

Rektor, Staatliche Universität für Wirtschaft und Finanzen St. Petersburg
Koordinator der Arbeitsgruppe Bildung und Wissenschaft des Petersburger Dialogs

Igor Anatoljewitsch Maximzew

Geboren 1961 in Leningrad. Schulabschluss mit vertieften Spanisch-Unterricht. Absolvent der Leningrader Hochschule für Mechanik. Noch während des Studiums begann er sich für die Praxis der internationalen Beziehungen zu interessieren. Verfügt über langjährige Erfahrungen im Geschäftsbereich mit dem Schwerpunkt außenwirtschaftliche Tätigkeit.

Seit 1995 г. arbeitete er an der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen Sankt Petersburg, anfangs als Leiter der Verwaltung für internationale Beziehungen, später als Prorektor für internationale Beziehungen. Er schenkte große Aufmerksamkeit der Entwicklung von fruchtbaren Kontakten mit ausländischen Partnern und brachte damit das internationale Zusammenwirken zwischen russischen und ausländischen Studierenden und Fachleuten auf das hohe Niveau. In Anerkennung der auf der internationalen Arena erzielten Erfolge wurde I. A. Maximzew zum Vorsitzenden der Assoziation der Prorektoren von Hochschulen Sankt Petersburgs gewählt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Rektorenrates der Hochschulen Sankt Petersburgs für internationale Aktivitäten und steht an der Spitze der Filiale der Internationalen Akademie der Wissenschaften der Hochschulbildung in Sankt Petersburg.

2006 wurde I. A. Maximzew Rektor der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen Sankt Petersburg, ohne die aktive internationale Tätigkeit ruhen zu lassen. Von 2012 bis heute steht er als Rektor an der Spitze der Föderalen staatlichen Hochschulbildungseinrichtung Staatliche Wirtschaftsuniversität Sankt Petersburg, die infolge der Fusion von drei führenden Universitäten Sankt Petersbugs zur größten Hochschulbildungseinrichtung im Bereich Unternehmertum und Volkswirtschaft wurde.

  1. A. Maximzew ist Professor, Dr. oec. habil., Mitglied der Akademie der Naturwissenschaften Russlands. Er ist Autor von mehr als 100 wissenschaftlichen Publikationen, darunter des Lehrbuchs „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“. Er hält Vorlesungen m Rahmen von internationalen Bildungsprogrammen.
  2. A. Maximzew engagiert sich stark im Bereich Öffentlichkeitsarbeit: er ist Vorsitzender des Sozialrates des Stadtbezirks Zentrum von Sankt Petersburg; Mitglied des Expertenrates für Sicherung der Gesetzgebung beim Komitee des Föderationsrates für Wissenschaft und Bildung der Föderationsversammlung der RF sowie Mitglied des Expertenrates fürs Auswahlverfahren bei der Förderung von internationalen Programmen und Projekten beim Komitee für Wissenschaft und Hochschulbildung der Regierung von Sankt Petersburg.

Staatliche Auszeichnungen: Orden der Ehre; Medaille „Zum 300-en Jubiläum von Sankt Petersburg“; Preis der Regierung von Sankt Petersburg „Für herausragende Errungenschaften auf dem Gebiet der Hoch- und Fachschulbildung; Ehrenzeichen „Für Verdienste um Sankt Petersburg“; Träger des Ordens „Für Verdienste um die Republik Polen“; Auszeichnung der Regierung Chinas „Für herausragenden Beitrag zur Entwicklung von russisch-chinesischen Beziehungen“; französischer Orden „L´Ordre des Palmes académiques“.

Unter der Leitung von I. A. Maximzew wurde im Jahre 2013 auf der Basis der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Sankt Petersburg das bildungswissenschaftliche Zentrum für Zusammenarbeit mit Staaten Lateinamerikas gegründet, das eine aktive Tätigkeit führt und unter dessen Schirmherrschaft mit Beteiligung der Botschaft Chiles das alljährliche „Festival von Amerikas“ durchgeführt wird. Er ist Vorsitzender des „Klubs der Freunde Chiles“, Mitglied des Geschäftsrates „Russland-Brasilien“ sowie der russisch-chinesischen zwischenstaatlichen Arbeitsunterkommission zu Fragen der humanitären und wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Spricht fließend spanisch und englisch.

Verheiratet. Ehefrau — Ärztin, Dr. med.

Witali Nikititsch Ignatenko

Präsident, Weltassoziation der russischsprachigen Presse
Koordinator der Arbeitsgruppe Medien des Petersburger Dialogs

Witali Nikititsch Ignatenko

Absolvent der Fakultät für Journalistik der MGU, arbeitete als Korrespondent der Zeitung „Komsomolskaja prawda“. Anfang der 70-er Jahre wurde er mit dem Preis des Journalistenverbandes der UdSSR für eine Reihe von Berichterstattungen ausgezeichnet.

1975-1978 – stellvertretender Generaldirektor der TASS.

1978 – stellvertretender Leiter des Referats „Internationale Information“ des ZK der KPdSU.

1986-1990 – Chefredakteur der Zeitschrift „Nowoje wremja“.

August 1990 – August 1991 – Leiter des Pressedienstes des Präsidenten der UdSSR.

Ab August 1991 – Generaldirektor der TASS, ab September 1993 – ITAR-TASS.

Seit 1996 – Präsident der Assoziation der Nachrichtenagenturen der GUS-Staaten.

Seit Juni 1999 – Präsident der Weltassoziation der russischsprachigen Presse, die mehr als 300 russischsprachige Verlagserzeugnisse aus 80 Ländern der Welt vereint.

Seit Mai 2000 – Präsident der Asia-Pacific News Agencies (ОАNА).

Seit 2004 – Vorsitzender des News Agencies World Congress.

Auszeichnungen: Orden „Für Verdienste um das Vaterland“ III. und IV. Grades; Leninpreis (1978); Nationalpreis der RF (2003). 2006 – Regierungspreis der RF. Staatliche Auszeichnungen Armeniens, Weißrusslands, Bulgariens, der Republik Korea, der Ukraine.

Präsident der russischen Gesellschaft für Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Republik Korea; Mitglied der Kommission der Russischen Föderation für UNESCO-Angelegenheiten.