Neue Ausgabe der Zeitung „Petersburger Dialog“ erschienen

Die neue Ausgabe der deutsch-russischen Zeitung „Petersburger Dialog“ befasst sich auch diesmal wieder mit tagesaktuellen Themen der bilateralen Beziehungen.

Leonid Mletschin schreibt über die Strategie des Westens, der seit Jahren auf die russische Politik mit wirtschaftlicher Härte antwortet. – Die Leipziger Ausbildungsstätte für Russisch-Dolmetscher steht auf der Kippe. Winfried Mahr durchleuchtet einen kurzsichtigen Sparbeschluss. – Mehrere Beiträge befassen sich mit Wolodymyr Selenskijs überraschenden Wahlsieg in der Ukraine. Dmitri Stratievski skizziert das strategische Dilemma des neuen Präsidenten der Ukraine, der zwischen alten Bündnissen und dem großen Vertrauenskredit der Bevölkerung steht. Viktor Loschak erläutert, wieso der neue Präsident der Ukraine nicht nur eine Herausforderung für ihn und sein Land, sondern auch für Russland ist. – Eric Bonse beschreibt wie aus Nord Stream 2 ein europäisches Politikum wurde. – Daria Boll-Pavlievskaya interviewte Freddie Röckenhaus zu seiner Dokuserie „Russland von oben“, der in seinem Fünfteiler die Schöhnheit der russischen Natur aus Vogelperspektive zeigt.

Neue Ausgabe der Zeitung „Petersburger Dialog“ erschienen

Die neue Ausgabe der deutsch-russischen Zeitung „Petersburger Dialog“ befasst sich auch diesmal wieder mit tagesaktuellen Themen der bilateralen Beziehungen.

Das Machtvakuum, befördert durch den Rückzug der Vereinigten Staaten aus internationalen Vereinbarungen, und das wankende Fundament der multilateralen Weltordnung sind Thema in Theo Sommers Analyse der Rede der deutschen Kanzlerin auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Wladimir Dworkin plädiert für ein neues sicherheitspolitisches Abkommen Russlands mit den USA und entwirft sechs Szenarien der militärischen Entwicklungen nach dem Ende des INF-Vertrags. Ann-Dorit Boy fürchtet nach der Eskalation in der Meerenge von Kertsch eine weitere Zuspitzung des Konflikts. Russland habe gelernt, dass es straffrei davonkomme und die Antwort des Westens auf seine Reaktion nicht zu fürchten habe. Viktor Loshak rezensiert William Taubmans Buch über Michail Gorbatschow und erklärt, warum es in Russland kaum zur Kenntnis genommen wird.

Diese und weitere Themen sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitung nachzulesen.

7. Ausgabe der Zeitung „Petersburger Dialog“ im Dezember 2018 erschienen

Lutz Lichtenberger mahnt im Angesicht der Zuspitzung der ukrainisch-russischen Krise im Asowschen Meer dazu „klug“ zu „bleiben“ – Veronika Vishnyakova analysiert die Spaltung des Westens infolge des Rückzugs aus dem Atomabkommen mit dem Iran seitens der Vereinigten Staaten – Chefredakteur Peter Köpf und FAZ-Redakteur Johannes Leithäuser setzen sich in zwei Artikeln mit der Zukunft der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik auseinander – Herausgeber der Zeitung „Petersburger Dialog“ Johann Michael Möller zeichnet den Aufstieg und Niedergang einer deutschen Volkspartei nach und fragt: „Was bleibt für die Christdemokraten?“ nach Großer Koalition und Flüchtlingskrise – Wladidlaw Below zieht über den Vorsitz Russlands in der Eurasischen Wirtschaftsunion 2018 Bilanz und resümiert: Sanktionen und Stillstand.

Hier geht es zur 7. Ausgabe der Zeitung.