Michail Alexandrowitsch Fedotow

Vorsitzender, Rat für die Mitwirkung an der Entwicklung der Institute der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der Russischen Föderation
Koordinator der Arbeitsgruppe „Zivilgesellschaft“ des Petersburger Dialogs

Geboren am 18. September 1949 in Moskau.

Michail Alexandrowitsch Fedotow

Absolvent der juristischen Fakultät der Lomonossow-Universität Moskau sowie der Aspirantur der Allunions-Fernhochschule für Rechtswissenschaften. Professor, habilitierter Doktor der Rechtswissenschaften.
1976-1990 war er Lehrbeauftragter im Lehrstuhl für Staatsrecht der Allunions-Fernhochschule für Rechtswissenschaften.
Vom September 1990 bis Mai 1992 — stellvertretender Minister für Presse und Massenmedien Russlands. Im Februar 1992 regte er die Gründung der Russischen Agentur für intellektuelles Eigentum beim Präsidenten der RF an und wurde deren Generaldirektor.
Vom Dezember 1992 bis August 1993 — Minister für Presse und Massenmedien Russlands. Im Sommer 1993 kämpfte er gegen die vom Parlament eingebrachten antidemokratischen Änderungsvorschläge zum Gesetz der Russischen Föderation „Über die Massenmedien“. Nach der Abstimmung über diese Änderungen trat er zurück.
1993-1998 war Prof. Fedotow UNESCO-Botschafter Russlands. Er hat den diplomatischen Rang des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters inne.
Seit Mai 1998 ist er Sekretär des Journalistenverbands der RF, einer der Gründer des Kodex der Berufsethik des Journalisten sowie des Gesellschaftlichen Kollegiums für Beschwerden über die Presse.
Ab Oktober 2010 — Berater des Präsidenten der Russischen Föderation, Vorsitzender des Menschenrechtsrates beim Präsidenten der Russischen Föderation.
Träger des Preises der Regierung der RF auf dem Gebiet der Druckmedien. Verdienter Jurist Russlands. Autor von über 300 Büchern und Artikeln über Menschenrechte, Konstitutionalismus, intellektuelles Eigentum sowie über internationale Zusammenarbeit im humanitären Bereich. Einer der Autoren des Gesetzes der UdSSR „Über die Presse“ und des Gesetzes der RF „Über die Medien“. Leiter des UNESCO-Lehrstuhls für Urheberecht und andere Rechtszweige im Bereich des intellektuellen Eigentums.
Verheiratet, 2 Kinder.