IV. Jugendforum des Petersburger Dialogs 2016 in München

IV. Jugendforum des Petersburger Dialogs 2016 in München
IV. Jugendforum des Petersburger Dialogs 2016 in München
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IV. Jugendforum des Petersburger Dialogs 2016 in München
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IV. Jugendforum des Petersburger Dialogs 2016

„Junge Generation für die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen“,

München, 10. – 14. Oktober 2016

Abschlussbericht der deutschen Geschäftsstelle des Petersburger Dialogs

Im Oktober 2016 fand das Jugendforum des Petersburger Dialogs zum vierten Mal statt. Nachdem in den vorangegangenen drei Jahren die jährlichen Treffen in Russland stattfanden, sollte die Veranstaltung anlässlich des Deutsch-Russischen Jahrs des Jugendaustauschs 2016/17 erstmals in Deutschland stattfinden. Diese Vereinbarung war beim 15. Petersburger Dialog 2014 in Potsdam zwischen deutscher und russischer Seite getroffen worden. Als Ort der Tagung wurde dabei München festgelegt. Die organisatorische Vorbereitung und Durchführung oblag primär der deutschen Geschäftsstelle des Petersburger Dialogs.

Unterstützt wurde das diesjährige Jugendforum durch die Hanns-Seidel-Stiftung, die Bayerische Staatskanzlei und den Bayerischen Landtag sowie inhaltlich von den Mitgliedern Prof. Bergmann, Herrn Rahr und Herrn Möller.

Der Teilnehmerkreis des Jugendforums setzte sich zusammen einerseits aus den jungen Teilnehmern, andererseits aus den sogenannten Experten aus dem Netzwerk des Petersburger Dialogs. Insgesamt nahmen am Jugendforum knapp 100 Personen teil, davon waren 60 junge Teilnehmer (je 30 Deutsche und Russen) und 33 Experten (12 auf deutscher, 21 auf russischer Seite). Auf jeder Seite waren auch Mitglieder des Petersburger Dialogs vertreten (sieben auf deutscher, neun auf russischer Seite).

Unter dem Titel „Junge Generation für die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen“ tagte das Jugendforum in drei Workshops zu dem übergeordneten Thema „Einfluss der neuen Informationstechnologien auf die Gesellschaft.“ Dabei befassten sich die Sitzungen mit folgenden Unterthemen:
• „Innovationspolitik und die Funktion des modernen Staates“
• „Synergie zwischen Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft: Notwendigkeit oder Realität?“
• „Geht die moderne Journalistik unter oder auf?“, „Neue Medien – Soziale Netzwerke und Blogger“ und „Neue Formen der Bereitstellung von Informationen“
Am letzten Tag der Sitzung fand eine Abschlussdiskussion statt, an der die Mitglieder aller Arbeitsgruppen teilnahmen.

Die Diskussionen in den Arbeitsgruppen waren durchweg lebhaft, teilweise auch kontrovers. Die Diskussionen und Gespräche zwischen den jungen Teilnehmern wurden auch außerhalb der Arbeitsgruppen angeregt weitergeführt.

Neben den inhaltlichen Diskussionen wurde das Jugendforum von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet, das politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte umfasste. Hervorzuheben ist dabei vor allem die feierliche Eröffnung des Jugendforums im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei, die unter Teilnahme des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sowie von Herrn Dr. Subkow (Co-Vorsitzender des Petersburger Dialogs), Herrn Prof. Dr. Bergmann (Vorstandsmitglied des Petersburger Dialogs, vertretungsweise für Herrn Pofalla), sowie Herrn Tobias Zech MdB (CSU) stattfand.

Eine erste Auswertung der Rückmeldungen der jungen deutschen Teilnehmer des Jugendforums hat ergeben, dass die Veranstaltung insgesamt als erfolgreich sowie gewinnbringend für alle Beteiligten bewertet wurde. Gerade die Diskussionen und zwischenmenschlichen Kontakte unter den deutschen und russischen Teilnehmern wurden weitestgehend positiv vermerkt. Wiederholt wurde der Wunsch nach kleineren Diskussionsforen und Untergruppen geäußert, um die Möglichkeiten für alle Teilnehmer, sich einzubringen, weiter zu verbessern. Teilweise wurde auch angemerkt, dass inhaltlich eine längerfristige Vorbereitung wünschenswert wäre und bei Fachthemen dafür Sorge getragen werden sollte, dass entsprechende Experten auf beiden Seiten einbezogen würden. Das Rahmenprogramm wurde geschätzt, aber teilweise als nicht in diesem Umfang notwendig bewertet.